Mindestens sieben Tote bei Unfall von Eurocity-Zug
publiziert: Freitag, 8. Aug 2008 / 12:17 Uhr / aktualisiert: Freitag, 8. Aug 2008 / 22:36 Uhr

Prag - Bei einem schweren Zugunglück sind in Tschechien mindestens sieben Menschen getötet und 67 weitere verletzt worden. Ein Eurocity-Zug raste im nordöstlichen Studenka gegen die Trümmer einer Brücke, die zuvor zusammengebrochen war.

Der Zug fuhr mit 140 km/h auf heruntergestürzte Brückenteile auf. (Archivbild)
Der Zug fuhr mit 140 km/h auf heruntergestürzte Brückenteile auf. (Archivbild)
Der EuroCity 108 «Comenius» mit rund 400 Passagieren an Bord näherte sich am Morgen gegen 10.30 Uhr mit einer Geschwindigkeit von rund 135 Kilomtern pro Stunde dem Bahnhof von Studenka.

Der Lokführer habe bemerkt, dass die vor ihm liegende Autobahnbrücke geschwankt habe und einzustürzen begann, wie Jan Kucera von der Gleisaufsichtsbehörde berichtete.

Obwohl der Lokführer sofort gebremst habe, sei der Zug mit 120 Kilometern pro Stunde auf die Trümmer geprallt. Die Lokomotive und sechs Waggons entgleisten.

Den Schaden bezeichnete er als «erheblich». Der Unfallort war übersät von zerstörten Signalschildern, Gepäckstücken und Metallteilen.

Tote aus Tschechien und Polen

Bei den Toten handelte es sich nach seinen Angaben um fünf Männer und eine Frau. Fünf kamen aus Tschechien und eine Person aus Polen. Der Lokführer überlebte das Unglück. «Es ist schrecklich, es ist eine Katastrophe», sagte Polizeisprecherin Miroslava Michalkova-Salkova.

Nach Polizeiangaben wurden alle verfügbaren Rettungskräfte zum Unfallort gerufen. 16 Feuerwehreinheiten mit insgesamt 30 Fahrzeugen sowie zahlreiche Rettungswagen und -helikopter waren demnach im Einsatz.

Der Zug fuhr vom polnischen Krakau nach Prag. Das Zugunglück war das schlimmste in Tschechien seit 13 Jahren. Im Juni 1995 waren bei einer Kollision eines Zuges mit einem Bus in Krouna in der Landesmitte 19 Menschen getötet worden.

(bert/sda)

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