Mindestens zwei Tote nach Lawinenunglück im Wallis
publiziert: Mittwoch, 8. Jan 2003 / 18:36 Uhr

Bourg-St-Pierre - Eine Lawine, die am Montag oberhalb der Walliser Gemeinde Bourg-St-Pierre losgegangen war, hat mindestens zwei Menschenleben gefordert. Die Rettungsdienste suchen noch eine dritte vermisste Person.

Die Suche nach der dritten vermissten Person ist immer noch am Laufen.
Die Suche nach der dritten vermissten Person ist immer noch am Laufen.
Bei den drei Wanderern handelt es sich um französische Staatsangehörige. Sie hatten am Montag früh ihr Domizil in Hoch-Savoyen für eine Bergwanderung verlassen. Da sie bis am Abend nicht zurückgekehrt waren, schlugen Familien-Angehörige Alarm, wie die Walliser Kantonspolizei mitteilt.

Die Polizei fand am Dienstag den Wagen, mit dem die drei in die Schweiz gefahren waren, auf einem Parkplatz der Gemeinde Bourg-St-Pierre VS. Nach dem Fund des Autos wurde die Suche in der Region verstärkt. Am Mittwochmorgen sichteten die Rettungstrupps von einem Helikopter aus eine rund einen Kilometer lange Lawine in Richtung Valsorey. Diese nahm bei der Pointe de Penne (2782 m.ü.M) östlich von Bourg-St-Pierre ihren Anfang.

Mehrere Rettungstrupps begaben sich mit vier Suchhunden und sieben Bergführern vor Ort. Zwei der Wanderer waren mit Erkennungsgeräten ausgerüstet und wurden rasch gefunden. Der Arzt konnte allerdings nur noch ihren Tod feststellen.

Der dritte Mann wurde noch nicht gefunden. Die Rettungsarbeiten seien schwierig, weil das Terrain zerklüfftet sei und nach wie vor Lawinengefahr bestehe, teilte die Polizei mit.

Nach einer Zählung der Nachrichtenangentur sda sind in diesem Winter in der Schweiz damit ohne den im Wallis noch Vermissten bisher sieben Personen bei Lawinenunfällen getötet worden. Statistisch erfasst werden Lawinenabgänge jeweils zwischen dem 1. Oktober und dem 30. September. Dieser Zeitraum ist identisch mit dem hydrologischen Jahr.

(rr/sda)

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