Minenräumung und Entwaffnung in Jemen
publiziert: Sonntag, 14. Dez 2003 / 07:57 Uhr

Sanaa - Die Regierung in Jemen hat nach eigenen Angaben in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 43 Mio. Dollar für Minenräumung und Entwaffnung ausgegeben. Bei Unfällen mit Minen sind seit dem letzten Jahr mehr als 5000 Menschen getötet worden.

Ali Abdullah Saleh, Präsident von Jemen, will das Land entwaffnen.
Ali Abdullah Saleh, Präsident von Jemen, will das Land entwaffnen.
Ab dem Jahr 1995 hätten die Behörden jährliche Kampagnen gestartet, sagte ein Regierungsvertreter am Samstag in Sanaa. Dabei kaufe die Regierung der Bevölkerung Waffen ab und lagere sie dann in Staatsdepots.

Nach einer im Jahr 2002 durchgeführten Untersuchung existierten in Jemen bei einer Bevölkerung von 18,6 Millionen rund 15 Millionen Waffen. Ausserdem sind grosse Teile des Landes seit dem Bürgerkrieg zwischen dem Norden und dem Süden des Landes 1994 und dem Bürgerkrieg zwischen Republikanern und Monarchisten in den 60er Jahren vermint.

(bsk/sda)

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