Mission der Mars-Sonde «Phoenix» beendet
publiziert: Dienstag, 11. Nov 2008 / 09:33 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 11. Nov 2008 / 21:48 Uhr

Washington - Die spektakuläre Mission der Mars-Sonde «Phoenix» ist nach mehr als fünf Monaten beendet. Wie die US-Raumfahrtbehörde am Montag mitteilte, funktionieren die Solarzellen nicht mehr, die die Sonde mit Energie versorgten.

Phoenix funktionierte länger als erwartet.
Phoenix funktionierte länger als erwartet.
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Dies sei mit einer geringeren Sonneneinstrahlung durch den Herbstbeginn zu erklären. Zudem habe sich der Himmel über dem Mars durch einen Sandsturm verdunkelt.

Die letzten Signale der Sonde seien am 2. November empfangen worden. Das Ende der Mission war erwartet worden, die Sonde funktionierte jedoch deutlich länger aus die geplanten 90 Tage.

«Phoenix» hatte weltweit Schlagzeilen gemacht, als sie erstmals direkt die Existenz von Wasser auf dem Roten Planeten nachgewiesen hatte, was von Wissenschaftern als Meilenstein in der Marsforschung gefeiert wurde.

Die NASA-Wissenschafter zeigten sich äusserst zufrieden mit der Mission. «Phoenix hat uns einige Überraschungen beschert, ich bin sicher, wir werden in den nächsten Jahren noch mehr Juwelen aus dieser Daten-Schatztruhe herausholen», sagte Peter Smith von der Universität von Arizona in Tucson

Perchlorat-Salz nachgewiesen

Die «Phoenix» hatte am 4. August 2007 die Reise zum Mars angetreten und war nach einer 680 Millionen Kilometer langen Reise am 25. Mai auf dem Roten Planeten gelandet. Die mit Kameras ausgestattete Sonde sendete mehr als 25'000 Bilder vom Mars zur Erde.

Instrumente der Sonde wiesen in Bodenproben die Existenz von Wassereis auf dem Planeten nach. Wasser gilt in der Wissenschaft als Voraussetzung für jede Form einfachsten Lebens.

Ausserdem konnte die Sonde im Marsboden giftiges Perchlorat-Salz nachweisen. Die Entdeckung des Giftes verringere allerdings die Chancen, tatsächlich auf dem Mars Leben zu stossen, hiess es.

(ht/sda)

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