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Eine neue Ära beginnt
Mit Einsatz, Leidenschaft und guter Laune
publiziert: Donnerstag, 17. Dez 2015 / 22:18 Uhr
An diesem Wochenende beginnt die Ära von Patrick Fischer als Schweizer Nationaltrainer. (Archivbild)
An diesem Wochenende beginnt die Ära von Patrick Fischer als Schweizer Nationaltrainer. (Archivbild)

Mit dem Heimturnier in Arosa beginnt an diesem Wochenende die Ära von Patrick Fischer als Schweizer Nationaltrainer. Am Freitag trifft die Schweiz nach dreitägiger Vorbereitung auf Norwegen. Fischer erwartet ein Team, das mit Einsatz und Leidenschaft ans Werk geht.

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Zumindest die fehlende Klasse der Mannschaft gilt nicht als Ausrede, sollte das Debüt von Fischer und seinen beiden Assistenten Felix Hollenstein und Reto von Arx nicht wie gewünscht verlaufen. Fischer bot für die «Arosa Challenge» ein Team auf, das einer WM-Mannschaft durchaus würdig wäre. Es fehlen einzig die Nordamerika-Legionäre und einige Verletzte wie zum Beispiel Denis Hollenstein.

Dass dieses Aufgebot so zustande kam und er bei seinem ersten Einsatz als Trainer faktisch auf die bestmögliche Mannschaft zählen kann, wertet Fischer «als starkes Zeichen für das Schweizer Eishockey und natürlich auch für uns Trainer». Das sei nicht selbstverständlich. «Und die Spieler sind nicht nur da, sie sind auch motiviert. Das Tempo und die Intensität in den Trainings war hoch», betonte Fischer.

Das neue Trainertrio scheint auf gutem Weg zu sein, eines seiner Ziele in dieser Woche - das Vermitteln einer positiven Grundstimmung - zu erreichen. Die Spieler jedenfalls verliessen das Eisfeld nach dem Training am Donnerstag gut gelaunt. «Ich habe ein gutes Gefühl, es macht Spass», sagte etwa Andres Ambühl. Und Damien Brunner freute sich, dass in der Garderobe «schweizerdeutsch» gesprochen werde. Unter den Vorgängern Ralph Krueger, Sean Simpson und Glen Hanlon war englisch die Sprache in der Garderobe.

Fischers Dank an die Klubs

Dass zum Beispiel Ambühl und seine Teamkollegen aus Davos oder auch die Spieler des zweiten Schweizer Spengler-Cup-Teilnehmers (in diesem Jahr Lugano) beim Zusammenzug im Dezember aufgeboten wurden, war in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Der Davoser Trainer Arno Del Curto hat explizit betont, dass er gerne mithelfe, den neuen Trainern einen erfolgreichen Start zu ermöglichen - trotz der Zusatzbelastung mit Spengler Cup und Champions League.

«Einige Klubs haben im Moment schwierige Phasen und wären vielleicht froh, wenn sie in diesen Tagen all ihre Spieler zur Verfügung hätten», so Fischer. «Deshalb bin ich den Klubs dankbar, dass sie mithelfen und uns die Spieler gegeben haben. Verband und Klubs müssen gut zusammenarbeiten und einander gegenseitig helfen. An diesem Turnier helfen sie ganz klar uns, ein anderes Mal können wir ihnen vielleicht ein wenig zurückgeben.»

Fischer hatte das 23-köpfige Team am Dienstag in Arosa besammelt. In den drei Tagen bis zum ersten Spiel gegen Norwegen versuchte er sein Spielsystem, das «etwas offensiver als zuletzt» (Ambühl) ist, und seine Ideen zu vermitteln. Nach den wenigen Trainings sei klar, dass noch nicht alles hundertprozentig funktioniere. «Es ist ein bisschen ein Seiltanz, wie viel wir hineinbringen können und was zu viel ist. Müssen die Spieler auf dem Eis zu viel studieren, verlieren sie an Tempo.» Und das will Fischer nicht, schliesslich ist das Tempo eine der grossen Stärken der Schweizer Mannschaft.

Wohl zum letzten Mal in Arosa

Für Fischer ist klar, dass er sein erstes Turnier gewinnen will. Er erwartet deshalb ein Team, das mit «unbändigem Willen und grosser Leidenschaft kämpft». Seit es 2012 erstmals in Arosa ausgetragen worden ist, haben die Schweizer ihr Heimturnier einzig 2013 nicht gewonnen. Vor einem Jahr gab Glen Hanlon im Bündner Skiort sein Heimdebüt. Dabei siegte die Schweiz jeweils knapp gegen Norwegen (3:2 n.V.) und Weissrussland (3:2).

Auch dieses Jahr reisten wieder die selben Teams nach Arosa, nebst den Norwegern und Weissrussen noch die Slowakei. Und sie werden es voraussichtlich das letzte Mal getan haben. Die Zusammenarbeit zwischen Swiss Ice Hockey und Arosa läuft aus. Wo die Schweiz ab der Saison 2016/2017 ihr Heimturnier organisiert, ist noch offen.

(cam)

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