Mit Künstler-Becher gegen Wegwerf-Mentalität
publiziert: Donnerstag, 15. Jul 2004 / 16:47 Uhr

Basel - Im Kampf gegen die wachsenden Müllberge auf der Allmend setzen mehrere Städte auf einen Künstler-Mehrweg-Becher. Der Becher, der von Christoph Gloor gestaltet wurde, kostet zwei Franken Depot; Reinigung und Logistik erledigt eine private Firma.

Christoph Gloor zeichnet sich Verantwortlich für das Design der Becher.
Christoph Gloor zeichnet sich Verantwortlich für das Design der Becher.
100 000 Kunst-Becher haben der Kanton Bern, die Städte Basel und Luzern sowie alle Zuger Gemeinden gemeinsam herstellen lassen, wie es an einer Medienkonferenz in Basel hiess. Veranstalter sollen künftig die nötige Zahl Becher bestellen; diese werden dann sauber geliefert und gebraucht zurückgenommen.

Die Firma CupConcept - ein Ableger einer deutschen Mutter mit Sitz in Basel - hat die robusten, bunten Becher für rund 83 000 Franken hergestellt. Sie lagert die Becher, die mindestens 150 Waschgänge überleben sollen, liefert sie aus und reinigt sie nach Gebrauch. Festveranstalter sollen sie gegen Depot an ihre Kundschaft abgeben.

Die Becher gehören dem Pool der Beteiligten, aus dem Basel-Stadt mit 53 000 Franken am meisten geleistet hat. Das BUWAL steuert 30 000 Franken für Information und Begleituntersuchung bei. Für Veranstalter sollen sich Becher-Mehrkosten und Reinigungs-Minderaufwand etwa aufheben - und ein saubererer Festplatz ist attraktiver.

Dass das Konzept gut klappt, belegen diverse kleinere und grössere Veranstaltungen, darunter das Gurten-Festival in Bern mit 45 000 Gästen oder der Basler Stadtbecher. Auch im Basler Zoo gibt es seit einem Jahr Getränke nur noch in Depot-Mehrwegbechern - diese haben sich dank Zolli-Motiven zu Sammlerstücken gemausert.

Die beteiligten Städte erhoffen sich vom Künstler-Becher auch einen didaktischen Effekt: Wer sich angewöhnt, bei Anlässen Abfall fallen zu lassen, hat auch im Alltag weniger Hemmungen.

(rr/sda)

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Die Knochendichte eines Frühchens ist geringer.
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