E-Kutsche in Avenches vorgestellt
Mit Pferd und E-Kutsche den Müll entsorgen
publiziert: Montag, 13. Aug 2012 / 18:44 Uhr / aktualisiert: Montag, 13. Aug 2012 / 19:21 Uhr
Die E-Kutsche schont die Pferde.
Die E-Kutsche schont die Pferde.

Avenches VD - Schweizer Premiere: Der Prototyp einer elektrisch betriebenen Kutsche ist am Montag in Avenches VD vorgestellt worden. Dadurch sollen Pferde vermehrt bei Gemeindearbeiten wie Müllabfuhr oder Papiersammlung eingesetzt werden.

Die elektrische Kutsche funktioniert wie ein E-Bike: Lässt die Kraft des Pferdes nach, unterstützt die E-Kutsche das Tier. Auf diese Weise werden seine Leistungsfähigkeit und Ausdauer unterstützt.

«Immer mehr Gemeinden interessieren sich für den Einsatz von Pferden», schreibt die Forschungsanstalt Agroscope in einem Communiqué vom Montag. In Frankreich würden bereits über 120 Gemeinden Pferde für Arbeiten einsetzen - etwa bei der Müllabfuhr, beim Schultransport, bei der Grünflächenbewirtschaftung oder im Tourismus.

Nun hat Agroscope gemeinsam mit der Gemeinde Avenches und dem Freiburger Ingenieurbetrieb Meterus Sàrl eine elektrische Kutsche - kurz E-Kutsche - vorgestellt.

In Avenches wird seit Anfang August die E-Kutsche bereits eingesetzt: Laut Meterus werden drei Mal wöchentlich die öffentlichen Abfallkübel geleert. Ausserdem findet an jedem ungeraden Montag im Monat die Altpapiersammlung neu nun per Pferd und E-Kutsche statt.

Leitfaden für Interessierte

Agroscope unterstützt das Projekt, indem sie Analysen zum Wohlbefinden des Pferdes durchführt. Ausserdem sollen dank Messungen «die notwendigen Kenntnisse erworben werden, um interessierten Gebietskörperschaften mit Rat und Tat zur Seite zu stehen».

Als nächstes wird die Forschungsanstalt einen Leitfaden für Interessierte ausarbeiten. Sie sieht in diesem Projekt neue Einsatzmöglichkeiten und Absatzmärkte für Pferde.

Verbindung von Tradition und Technologie

Bei den in diesem Experiment eingesetzten Pferden handelt es sich ausschliesslich um Freiberger Hengste, die im Besitz des Schweizerischen Nationalgestüts sind.

Agroscope bezeichnet das Projekt als eine «ökologische, praktische und lärmfreie Lösung». Tradition und Technologie würden dadurch in Einklang gebracht.

Zudem betont die Forschungsanstalt die soziale Komponente, «da die Pferdekutsche insbesondere in der sozialen Integration von Jugendlichen oder Behinderten viel Potenzial bietet».

(fest/sda)

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