Gutes Fazit
Mit Register für Familienzulagen 20 Mio. Franken gespart
publiziert: Dienstag, 12. Nov 2013 / 16:21 Uhr
Das neue Familienzulagenregister funktioniert gut.
Das neue Familienzulagenregister funktioniert gut.

Bern - Das Familienzulagenregister hat in zwei Jahren Betriebszeit seinen Nutzen bewiesen. Seit dessen Einführung am 1. Januar 2011 wurden rund 45'700 Fälle von mehrfach ausbezahlten Familienzulagen entdeckt. Das entspricht einer Summe von 20 Millionen Franken, die zurückgefordert werden muss.

6 Meldungen im Zusammenhang
«Gemessen am jährlichen Gesamtvolumen von 5,1 Milliarden Franken entspricht dies einer Fehlerquote von lediglich 0,2 Prozent», teilte das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) am Dienstag mit.

Dank des Registers wurde zudem die ungerechtfertigte Auszahlung von 24'200 Familienzulagen verhindert werden. Das BSV geht davon aus, dass die Zahl der Fehlauszahlungen weiter sinken wird. Per Dezember 2012 waren 1,642 Millionen laufende Familienzulagen registriert.

«Es hat sich erwiesen, dass das neue Familienzulagenregister nicht nur seine Zielsetzungen erreicht, sondern auch aus technischer Sicht sehr gut funktioniert», bilanziert das BSV. Neben der besseren Übersicht und einfacheren Abklärungen sei das Register für die Arbeitslosenkassen «ein hilfreiches Instrument für die Feststellung von zu Unrecht ausbezahlten Taggeldzuschlägen», wie das BSV weiter mitteilte.

Kinderzulagen mindestens 200 Franken

Familienzulagen werden seit 2009 mit dem Familienzulagengesetz geregelt. Es hält den minimalen Anspruch auf Kinder- und Ausbildungszulagen fest und regelt, welcher Elternteil Anspruch auf die Zulagen hat, wenn beide Eltern arbeiten. Kinderzulagen betragen heute mindestens 200 Franken im Monat; die Ausbildungszulage beläuft sich auf monatlich mindestens 250 Franken. In zahlreichen Kantonen liegen die tatsächlichen Beträge über den Mindestansätzen.

Das Register wurde eingeführt, um Mehrfachbezüge zu verhindern. Es wird durch die Zentrale Ausgleichsstelle von AHV und IV (ZAS) in Genf betrieben. Die Betriebskosten belaufen sich auf 1,7 Millionen Franken pro Jahr. Ausbezahlt werden die Familienzulagen allerdings von den rund 250 Familienausgleichskassen und 35 Arbeitslosenkassen. Ihnen obliegt es, jede ausbezahlte Zulage dem Register weiterzuleiten.

(bg/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Herisau AR - Die EVP Schweiz ist für ... mehr lesen
Die EVP-Delegierten haben die Ja-Parole für die Initiative zur Steuerbefreiung von Kinder- und Ausbildungszulagen beschlossen.
Die Familieninitiative der CVP war die erste seit knapp hundert Jahren.
Bern - Das Parlament empfiehlt eine CVP-Initiative zur Ablehnung, die Kinder- und Ausbildungszulagen von den Steuern befreien will. Nach dem Nationalrat hat sich am Montag auch der ... mehr lesen
Bern/Zürich - Zwei Wochen vor den eidgenössischen Abstimmungen ist ... mehr lesen
SVP-Familieninitiative: Die Landbevölkerung will mit 52 zu 30 Prozent Ja stimmen, während die Städter mit 43 zu 39 Prozent mehrheitlich Nein sagen.
Bern - Das Finanzdepartement von Eveline Widmer-Schlumpf will Steuerabzüge für Familien und Kinder abschaffen und mit Zulagen für jedes Kind ersetzen. Derzeit sei ein Projekt in Arbeit, das im nächsten Jahr dem Parlament vorgelegt werden soll, sagt die Finanzministerin im Interview mit dem «SonntagsBlick». mehr lesen  1
Im Hinblick auf die Familieninitiative empfiehlt die CVP Schweiz die Nein-Parole.
Tenero - Die CVP hat am Samstag an ... mehr lesen
Weitere Artikel im Zusammenhang
Bern - Der wachsende Einkommensunterschied zwischen Familien und kinderlosen ... mehr lesen 3
Die Initiative verlangt, dass auch Eltern, die ihre Kinder selber betreuen, einen Steuerabzug geltend machen können.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als verdoppelt - auf heute 1,2 Millionen Menschen. 2013 hatten die Vereinten ... mehr lesen
Afghanische Binnenflüchtlinge vegetierten unter «abscheulichen Bedingungen gerade so am Rande des Überlebens dahin». (Symbolbild)
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 10°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig stark bewölkt, Regen
Basel 11°C 25°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig stark bewölkt, Regen
St. Gallen 15°C 22°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig stark bewölkt, Regen
Bern 8°C 22°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig stark bewölkt, Regen
Luzern 10°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig stark bewölkt, Regen
Genf 12°C 18°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
Lugano 12°C 14°C unwetterartige Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig stark bewölkt, Regen bewölkt, starker Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten