Mit Schleier sind Frauen intelligenter
publiziert: Mittwoch, 3. Aug 2011 / 08:57 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 3. Aug 2011 / 10:07 Uhr
Welches Frauenklischee darfs denn sein? Barbie-Puppen von Burka bis Glamour.
Welches Frauenklischee darfs denn sein? Barbie-Puppen von Burka bis Glamour.

Man kann den Islamisten viel vorwerfen, mangelnde Beobachtungsgabe des Westens gehört nicht dazu. Während hierzulande die Materialisten enorm viel «objektive» Energie reinstecken, Frauen als biologische Mängelwesen zu definieren, übernehmen die Islamisten die westlichen Forschungsprogramme direkt in ihre Propagandasprache.

4 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

Interview mit Philpp Meier
Der Zusammenhang von Silikonbrust und Burka dargelegt von Cabaret Voltaire Direktor Philipp Meier
tagi.ch

Die angesprochene Schleier-Karikatur
Die Iranische Schleier/Hirn-Zeichnung
20min.ch

Mut zur Wut Plakate
Sammlung von Plakate von «Mut zur Wut»
mutzurwut.de

Die konservative iranische Nachrichtenagentur Fars verbreitete im Juli 2011 eine Karikatur, die zeigt, dass verschleierte Frauen nicht nur tugendhafter, sondern auch viel intelligenter als unverschleierte seien. Während die Eine ein Grosshirn aufwies, das wohl auch Einstein beeindruckt hätte, musste sich die Andere mit einer kleinen Gehirnnuss begnügen.

Iranische Frauen zeigten sich empört. Wahrscheinlich haben sie mit ihrer Empörung ebenso viel Widerhall wie westliche Frauen, die den herrschenden Naturwissenschaftlern ihren ideologisch vorkonzipierten Wissenschaftsschrott vorwerfen: Nämlich keinen. Die islamistische Karikatur ist aber ebenso irrwitzig wie die wissenschaftlichen Befunde zur Geschlechterdifferenz. Beiderseits werden einfache Geschlechterunterschiede zu einem Hierarchiesystem aufgebaut, das nur eines bezweckt: Die Frauen dort zu behalten, wo sie hingehören.

In islamistischen Gesellschaften (Kulturen wäre doch ein zu arg beschönigendes Wort) als Gebärmaschinen ins Schlafzimmer, in westlichen Gesellschaften als Pornopuppen in den globalen Shopping Malls. Beiden Seiten ist eins, dass Kritik in den eigenen Reihen mit Mord und Totschlag bestraft wird. In islamistischen Ländern ganz archaisch und direkt, in den westlichen Ländern elegant mit Berufsverbot, medialer Diffamierung, Zerstreuung des Arguments und völliger Verblödung, die als Standard propagiert wird.

Ärgerlich am Ganzen ist, dass sich über Jahrzehnte hinweg an dieser westlichen und islamistischen Zerstümmelung des Frauenbildes nichts ändert. Im Gegenteil. Seit einigen Jahren produzieren die Religionshüter auf beiden Seiten, immer unglaublichere Irrwitzigkeiten punkto Frauen. Der Prozess ist so wahnsinnig, dass ich mehr und mehr zu einer Befürworterin der Pornografie und der Vollkörperverschleierung geworden bin, weil beide wenigstens transparent, ehrlich, sichtbar die Maschinenhaftigkeit und völlige Entwürdigung der Frauen und der Menschen insgesamt zeigen.

Im Gegenzug entlarve ich mehr und mehr wissenschaftliche Studien als Pornographie, welche viel konsequenter die Maschinenwerdung der Menschen vorantreiben, ohne dass sie je in der öffentlichen Debatte als das gesehen werden was sie eigentlich sind: Zuhälter irrwitziger Religionen (eigentlich schon ein Pleonasmus) namens Islam einerseits, namens Materialismus andererseits. Schon länger vergleiche ich die Stripperin mit der Burkaträgerin, da der Transfer von Mensch zu Materie derselbe ist. Beiden wird die Menschenwürde versagt.

Im Wettbewerb «Mut zur Wut» findet sich ein Beitrag der niederländischen Gruppe Gorilla. Das Plakat zeigt links eine total verschleierte islamistische, rechts das Piktogramm einer westlichen, kaum bekleideten Frau. Philipp Meier vom Cabaret Voltaire wirbelte die Medienlandschaft im Frühjahr 2011 mit dem Spruch «Die Silikonbrust ist die Burka des Kapitalismus». Richtig. Schön wäre es nun, dies würde auch der Schweizerische Nationalfonds oder der Islamrat erkennen. Doch das ist wohl zuviel verlangt. Denn in Tat und Wahrheit sind nicht verschleierte oder sich entblössende Frauen intelligenter, sondern wahrscheinlich einfach die herrschenden Männer und Menschen unendlich dumm.

(Regula Stämpfli/news.ch)

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Tadel und skandalös
Ich weiss, Midas, dass die Araber in Dubai und den Golfstaaten sich dank ihres Geldes die Schönheiten des Lebens einkaufen können.
Wobei Dubhai meines Erachtens da noch lebensfreudiger und offener ist, als Sa a udi.
Es gibt unter den hunderten von saudischen Prinzen so hört man, einige, die den islamischen Terror finanzieren. Ob sie damit ihren unislamischen Lebenswandel anbbüssen, kann ich nur vermuten.

Ich bin Ihrer Meinung, Midas, dass allgemeiner Wohlstand hilft, sich weniger radikal zu benehmen.
Man hat was zu verlieren.

Es ist wohl so,dass ich, wenn ich Moslems sage, vor allem die Nordafrikanischen Moslem, die Pakistanis, die Somalies, Jemeniten, Afganis, Iraker und auch die iranischen "Türken" meine.
Und noch ein paar andere.

Ich hab mit in Nordafrika gelebt, hab erlebt, wie sich die Situation im Libanon immer mehr verändert hat, seit zugewanderten Moslems das fragile politische Gleichgewicht verschoben haben.

Die Moslems, von denen ich spreche, sind auch die Wanderarbeiter auf den ägyptischen Grossbaustellen, die in selbstgebastelten Unterkünften aus Pappe leben. Auf 2*2 Meter. Ganze Favelas gleich am Bauzaun.

Der Besuch in der Moschee am Freitag hilft, der eigenen Existenz Sinn zu geben.

In der Ansprache des Imams werden nicht die Bauherren und Potentaten für die Misere, für die ungerechte soziale Situation verantwortlich gemacht, sondern der Westen, Israel und die USA.

Das ist bequemer und ungefährlicher, als wenn man die Misstände beim Namen nennen würde.
Es hilft auch den Potentaten, die damit im Westen hausieren gehen können und Geld bekommen, solange sie die radikalen Moslems im Zaun halten.

Das ist momentan genau das, was Assad in Syrien tut.

Die Gotteskrieger um die moslemische Bruderschaft, die in Ägypten ihren Anfang nahm und deren prominente Vertreter, die Ramadan Brüder, in der Schweiz leben, haben leichtes Spiel mit der Masse der Habenichtse, die man vordergründig durch Nahrung und Beistand unterstützt und gleichzeitig für die eigenen Zwecke einspannt.
Die Hamas hat sich so in Gazza hochgearbeitet. Ich war wegen der Sozialwerke der Hamas sogar mal pro Hamas, weil ich dachte, die Araber im Strip kämen dadurch endlich aus der Abhängigkeit des UNRWA, das gegründet wurde, um sich um palästinensische Flüchtlinge zu kümmern. Übrigens zu einer Zeit, als man unter Palästinenser die Juden und die Moslems verstand.
Die Hamas hat allerdings gleich nach dem Wahlsieg ihr wahres Gesicht gezeigt, alle Wahlen abgeschafft und die unterlegene Fatah mit Gewalt vertrieben.
Nun wird jede Opposition im Keim erstickt und das üppig vorhandene Geld wird wie gehabt, den eigenen Anhängern zugeschustert.

Das Midas, sind meine Erfahrungswerte mit Moslems. Ich hab in den Ländern mit dem Prekariat gelebt und weiss, dass der Iman nur fordern muss, um alles was er will, zu bekommen.
Der Hintergrund ist menschlicher Fehl und Tadel
Ich kann bei solchen Texten nur über die Vorstellung die wir von Muslimen haben lachen.

Einige Beispiele, bis vor der Wirtschaftskrise waren wohl weltweit pro km2 die meisten Prostituierten in Dubai tätig.

Reiche Saudis die was auf sich halten führen meist ein weiteres Haus mit voller Bar, Pornofilmen und Damenbesuche weit draussen aus der Stadt. Zu Ramadan hauen sie ab ans Mittelmeer oder Genf, weil Sie die Strapazen des Ramadan nur dem gemeinen Volk zumuten wollen. Gemäss Koran gelten ja viele Bestimmungen auf Reisen nicht. Als schön weiter Whiskey saufen.

Die meisten Schönheitsoperationen pro Einwohnerinnen, inklusive Silikon, dürften die Libanesinnen und Marokkanerinnen haben.

Kurz, die sehr viele Muslime predigen Wasser und saufen Wein. Sie trinken Alkohol, feiern und huren wie der Rest der Welt. Sind ja auch Menschen und keine Aliens. Es gibt sie auch, jene welche streng nach dem Koran leben. Aber das ist entweder die Minderheit, oder so rückständige Gesellschaften die auch keinen Escalade in der Garage haben.

Nach aussen aber immer schön die Fassade halten! Die gleichen Männer die unbedingt eine keusche Jungfrau mit Kopftuch heiraten müssen, sind die Primitivlinge auf Weiberjagd in jeder Vorstadtdisco.

Deshalb sehe ich auch nicht alles so negativ wie Sie, weil ich weiss das Wohlstand langfristig dazu führt, dass die normale westliche Dekadenz über jede Islamisierung siegen wird. Demokratisierung in islamischen Staaten führt zu Wohlstand, führt zu Dekadenz.

Die besten Waffen gegen eine Islamisierung heissen deshalb McDoof, Pizza Hut, Gucci, D&G, Mercedes, Omega, etc. Sie sind halt einfach hinten dran mein Lieber. Schliesslich hat die Religion des Konsums auch bei uns über jede andere Religion am Schluss obsiegt.
Der Hintergrund ist
wahr Midas.

Aber die Gewichtung der Anteile von Stämpflis Sicht sind sehr subjektiv.
Wenn sie die Kopftuch und Burkhaträgerinnen mit der speziellen Marktnische der Megasilikonbrustträgerinnen in der Pornoindustrie vergleicht, die sich dem Diktat der Liebhaber von Riesenbrüsten unterwerfen, um Geld zu machen, kann ich das noch knapp nachvollziehen.

Aber Stämpfli schafft es, diese Silikon Marktnische mit der Genderdiskussion zu mischen.

"Die islamistische Karikatur ist aber ebenso irrwitzig wie die wissenschaftlichen Befunde zur Geschlechterdifferenz."

Die wissenschaftlichen Befunde.
Damit ist gemeint, dass Frauen Kinder kriegen, dass sie körperlich schwächer sind, dass sie einmal im Monat die Periode bekommen, dass sie über eine begrenzte Zahl an befruchtbaren Eiern verfügen etc.

Deshalb gibt es Mütter und deshalb gibt es Väter.

Dinge, die biologisch bedingt sind und Tatsache bleiben, auch wenn es Menschen gibt, die glauben, diese Unterschiede und ihre Implikationen seien durch reine Geisteshaltung wegträumbar.

Elter 1 und Elter 2 im amtlichen Sprachgebrauch ist ein Ausfluss dieser Träumerei.

In Deutschland gab es einen Skandal, als eine Offiziersanwärterin auf dem Schulungsschiff Gorch Fock zu Tode stürzte, weil sie nach siebenmaligem Aufentern des Mastes erschöpft war und sich nicht mehr halten konnte.
Die Rekruten waren nach einem langen Flug und nur vier Stunden Schlaf übermüdet und noch nicht akklimatisiert. Der Drill war zuviel für die Rekrutin.
Vereinzelt wurden Stimmen laut, die meinten, man solle sich vielleicht überlegen, für weibliche Offiziersanwärter ein körperlich weniger anspruchsvolles Programm durchzuführen.
Um diese Diskussion nicht hochkochen zu lassen, hat man sich gleich auf den Kapitän gestürzt und ihm den Drill an und für sich angekreidet.

Nur war dieser kein Thema, solange auf der Gorch Fock nur Männer ausgebildet wurden.
Wäre ein männlicher Rekrut zu Tode gestürzt, hätte kein Medienhahn danach gekräht.

So schien es, als ob man die Erkenntnis, dass Mann und Frau körperlich anders geschaffen sind, wegschreiben zu wollen.
Gefallen
Ätzend, provokativ, bissig, witzig und mit wahrem Hintergrund.

Mir gefällt der Artikel!
Ratlos
lässt sie mich, die Frau Stämpfli

Wieso traut sie sich nicht, aus diesem einen Artikel zwei zu machen.

Einen über die Dummheit der herrschenden Moslems und deren verzerrtes Frauenbild und einen über die Zwangsprostitution. Wobei sie eigentlich gleich beides verbinden könnte.

So ist das nur ein feiger Artikel, der ein bisschen auf kritisch macht.

Ein bisschen Frieden, eine bisschen Freude.
Ein bisschen Eierkuchen, ein bisschen schwanger.
.
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