Mit der Quecksilbersäule steigt der Ozongehalt der Luft
publiziert: Dienstag, 15. Jul 2003 / 21:38 Uhr

Bern - Bei der herrschenden Hitze klettert in der Schweiz das Ozon über die Grenzwerte. Das zeigt, dass verstärkte Anstrengungen für die Luftreinhaltung nötig sind. Der Ausstoss von Vorläufersubstanzen müsste halbiert werden.

Im Verkehr müsste die verschärften EU-Abgasvorschriften eingeführt werden.
Im Verkehr müsste die verschärften EU-Abgasvorschriften eingeführt werden.
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Die Ozonwerte überschritten in den vergangenen Tagen den Grenzwert von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter zum Teil deutlich, wie das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) mitteilte.

Nach den Messungen durch die Stationen des Nationalen Beobachtungsnetzes NABEL wurde der Grenzwert von Anfang Jahr bis Mitte Juli zwischen 9 (Jungfraujoch) und 800 Mal (Rigi) überschritten.

Im Tessin überschritt das Ozon den Grenzwert 520 Mal und erreichte Spitzenbelastungen bis zu 250 Mikrogramm pro Kubikmeter. Insgesamt wurden die Grenzwerte dieses Jahr bereits häufiger überschritten als während des ganzen Jahres 2002. Dazu trug auch das warme Wetter bei, das für die Ozonbildung günstig ist.

Der Ausstoss der Vorläufersubstanzen - Stickoxide und flüchtige Kohlenwasserstoffe - ging seit dem Höchststand 1985 zwar um 40 bis 50 Prozent zurück, die Anzahl der Grenzwertüberschreitungen veränderte sich aber kaum.

Dies geht laut BUWAL aus dem neuesten Bericht der Eidgenössischen Kommission für Lufthygiene hervor. Dieser Bericht zeige, dass mehr getan werden müsse zur Vermeidung der Vorläufersubstanzen. Nötig sei eine Halbierung.

Darum müssten etwa im Verkehr die verschärften EU-Abgasvorschriften eingeführt werden. Für Industrie und Gewerbe brauche es ebenfals strengere Vorschriften.

Die Bevölkerung kann laut BUWAL einen Beitrag leisten, indem sie für kurze Strecken aufs Auto verzichtet, den Garten elektrisch statt mit dem Zwei-Takt-Geräten pflegt und lösungsmittelfreie oder -arme Produkte benutzt.

(bert/sda)

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