Mit der SBB schneller ins Wallis und nach Italien
publiziert: Dienstag, 8. Mai 2007 / 10:55 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 8. Mai 2007 / 13:54 Uhr

Bern - Ab Dezember wird Zugfahren noch schneller. Mit dem neuen SBB-Fahrplan rücken das Wallis und Italien um bis zu eine Stunde näher - dank Tempo 200 und des neuen Lötschbergtunnels. Ein Jahr später folgen Verbesserungen entlang der Gotthardstrecke und im Mittelland.

Die SBB ist überzeugt, dass mit den neuen Fahrplanschritten Zug fahren in der Schweiz noch attraktiver wird.
Die SBB ist überzeugt, dass mit den neuen Fahrplanschritten Zug fahren in der Schweiz noch attraktiver wird.
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«Wir ernten jetzt die Früchte der ersten Etappe von Bahn 2000», sagte SBB-Chef Andreas Meyer vor den Medien in Bern. Seit dem grossen Fahrplanwechsel im Dezember 2004 steige die Zahl der Reisenden. 2006 fuhren 285 Millionen Menschen mit der SBB - so viele wie noch nie.

Und der Anstieg gehe weiter, sagte Meyer. Im 1. Quartal 2007 beförderte die SBB 73 Millionen Passagiere - 5,8 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Die Zahl der Personenkilometer nahm um 4,8 % zu und momentan sind rund 2 Prozent mehr Generalabonnemente im Umlauf als Anfang Jahr.

Mehr und schnellere Verbindungen

Um weiter auf Erfolgskurs zu bleiben, muss die SBB laut Meyer noch mehr und noch schnellere Verbindungen anbieten. Einen ersten Schritt macht das Unternehmen mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember. Dieser stehe ganz im Zeichen der Eröffnung des Lötschberg-Basistunnels, sagte Paul Blumenthal, Leiter Personenverkehr.

Weil die Züge ab Dezember mit Tempo 200 durch den Tunnel und über die Neubaustrecke zwischen Rothrist AG und Mattstetten BE donnern, rücken das Wallis und Italien um bis zu eine Stunde näher an die Deutschschweiz. Von Zürich oder Basel nach Visp dauert die Reise noch 1 Stunde und 59 Minuten.

Berner Oberland gewinnt

Ein anderer Gewinner des Fahrplanwechsels ist das Berner Oberland: Der neue Anschlussknoten Interlaken Ost bringt für Reisen in die Jungfrauregion Zeitgewinne von bis zu 19 Minuten. Bereits ab dem 10. Juni fährt die Bahn ab Zürich und Basel dank der neuen TGV-Est-Verbindung eineinhalb Stunden rascher nach Paris.

Der nächste Ausbauschritt kommt 2008. Vor allem das Angebot auf der Gotthardachse werde dann verbessert, sagte Blumenthal: Zwischen Basel und Luzern wird etwa ein stündlicher Zug mit Halt nur in Olten verkehren. Zwischen Arth-Goldau und Lugano fährt ein Neigezug und gewinnt rund eine Viertelstunde Reisezeit.

(fest/sda)

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