Mitarbeiterbindung: Wer die richtigen Fragen stellt, hält sein Personal
publiziert: Mittwoch, 3. Jun 2020 / 15:09 Uhr
Der Austausch mit den Mitarbeitenden ist wichtig.
Der Austausch mit den Mitarbeitenden ist wichtig.

In Zeiten des Fachkräftemangels ist es besonders schmerzhaft, wenn qualifizierte Mitarbeitende zur Konkurrenz abwandern. Dagegen gibt es ein ganz einfaches Mittel: Wer als Chef den Dialog mit seiner Belegschaft sucht, vermeidet die Kündigung von Fachkräften.

Der Arbeitnehmermarkt zwingt Unternehmen zum Handeln

Wie ein Ranking des Personaldienstleisters Spring Professional zeigt, ist der Fachkräftemangel-Index der Schweiz von 2016 bis 2019 um 22 Prozentpunkte angestiegen. Allein im Zeitraum zwischen 2018 und 2019 erhöhte sich der Index um elf Prozent. Besonders gesucht sind Fachleute fürs Treuhandwesen sowie für diverse Ingenieur- und Technikberufe.

Vor diesem Hintergrund zeigt sich, dass Arbeitgeber neue Wege gehen müssen, um wertvolle Fachkräfte im Unternehmen zu halten. Für qualifizierte Mitarbeitende ist es heutzutage ein Leichtes, sich bei Frust am Arbeitsplatz einfach einen neuen Job zu suchen.

Ein entscheidender Faktor: Das persönliche Gespräch mit der Belegschaft

Wer als Arbeitgeber sein Team glaubhaft unterstützen und von sich überzeugen will, sollte mit ihm in den Dialog treten - konstruktiv, emphatisch und nicht kontrollierend. Wer sich auf diese Weise wirklich kümmert, kann der Abwanderung von Mitarbeitern erfolgreich vorbeugen.

Chefs und leitende Angestellte können in Einzelgesprächen feststellen, wie es um die Motivation und die Karriereziele des einzelnen Mitarbeitenden im Unternehmen steht. Wer im Zuge eines solchen Gesprächs auch nach privaten Themen fragt, kann klar punkten. Ebenso positiv wirkt das Versprechen, sein Gegenüber bei der Realisierung seiner beruflichen Ziele aktiv zu unterstützen.

Auch kontroverse Themen sind in einem Vieraugengespräch nicht fehl am Platz. Dazu kann zum Beispiel eine schwierige Phase gehören, in der beispielsweise die Arbeit des Mitarbeitenden kritisiert wurde. Wer so etwas anspricht und in Bezug darauf nach dem Befinden fragt, baut Vertrauen auf.

Mindestens ebenso effektiv ist es, wenn Chefs ihre Fachkräfte bei der Entscheidungsfindung einbinden und sie nach ihrer Meinung fragen, wenn es um wichtige Fragen bei der Unternehmensführung geht.

Wer seine Mitarbeiter auf diese Weise binden möchte, kann dies im Rahmen des klassischen Mitarbeitergesprächs tun - oder Angebote schaffen, die den Dialog mit der Belegschaft automatisch initiieren.

Positives Engagement für Mitarbeitende

Viele Unternehmen haben mittlerweile erkannt, wie wichtig der Austausch mit den Mitarbeitenden ist. Sie bieten im Rahmen ihrer Work-Life-Benefits viele Angebote an, die den vertrauensbildenden Austausch zwischen dem Unternehmen und der einzelnen Fachkraft fördern:

So stellt die Geberit-Gruppe ihren Fachkräften eine externe Fachperson zur Seite, wenn sie mit einem persönlichen Problem zu kämpfen haben. Das Grand Resort Hotel in Bad Ragaz hingegen organisiert für seine Führungskräfte ein individuelles Coaching. Ein Angebot, das auch die Basellandschaftliche Kantonalbank für ihre Belegschaft bereithält.

Auch Finanzdienstleister legen Wert auf den kontinuierlichen Dialog mit ihren Mitarbeitenden: Bei Swiss Life Select bekommen angehende Finanzberater eine Führungskraft zur Seite gestellt, die für alle Fragen des angehenden Kollegen zuständig ist und sie zu ersten Kundenterminen mitnimmt.

Auch später werden Mitarbeitende bei Swiss Life Select in Form von Performancegesprächen dialogisch betreut, und bei persönlichen Problemen kümmert sich ein Social-Care-Consulting-Team um sie. Dieses Engagement hat auch für die Aussenwirkung Vorteile: Das Unternehmen wurde 2020 zum wiederholten Mal vom Top Employers Institute als Top-Arbeitgeber ausgezeichnet. Für die Mitarbeitersuche von Swiss Life Select dürfte sich das positiv auswirken - und für die Mitarbeiterbindung auch.

(ba/pd)

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