iOS zur Zeit noch sicher
Mobile Schadsoftware wird immer raffinierter
publiziert: Montag, 21. Mai 2012 / 09:31 Uhr
Ein neuer Trend sei laut F-Secure, dass Schadsoftware versuche, sich besser zu tarnen.
Ein neuer Trend sei laut F-Secure, dass Schadsoftware versuche, sich besser zu tarnen.

Der Sicherheitssoftware-Hersteller F-Secure hat einen Bericht über die Sicherheitslage mobiler Geräte veröffentlicht.

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Darin stellt der Hersteller fest, dass vor allem für Android verstärkt Malware auftaucht. iOS-Nutzer scheinen nach wie vor sicher vor Malware zu sein. Im F-Secure-Report finden sich zumindest keine Schädlinge, die aktuell die iOS-Plattform angreifen.

Nach Angaben von F-Secure tauchten im Jahr 2011 insgesamt 120 Schädlinge für Android auf. Für Symbian verzeichnet F-Secure 59 Malware-Funde. Die Entwicklung zeigt, dass sich vor allem für Android die Bedrohungslage verschärfen könnte, was aber auch an dem gestiegenen Marktanteil Androids liegen könnte. Im ersten Quartal 2012 wurden 37 Android-Schädlinge gefunden. 84 Prozent der entdeckten Schadsoftware seien Trojaner gewesen, die in der Definition von F-Secure Daten ausspähen, ändern und löschen können, sowie weitere unerwünschte Objekte installieren.

Malware hält, was sie verspricht

Ein neuer Trend sei laut F-Secure, dass Schadsoftware versuche, sich besser zu tarnen. Dies werde erreicht, indem die Schadsoftware nicht nur den gefährlichen Bestandteil ausliefert, sondern auch noch die funktionierende App, die versprochen wurde. Dieses Vorgehen verhindert, dass der Nutzer nach dem Fehler im Internet sucht und so darauf aufmerksam wird, dass er einer Schadsoftware aufgesessen sein könnte.

In den letzten Monaten waren gefälschte Versionen unter anderem von Instagram und Angry Birds aufgetaucht. Während damals die Instagram-App wohl eher eine plumpe Fälschung war, lag der Fall der Angry-Birds-App wohl anders. Hier war die Schadsoftware nur der erste ausgeführte Bestandteil. Danach wurde eine echte und funktionierende Version von Angry Birds gestartet.

Vor der Installation einer App sollten immer die angeforderten Berechtigungen überprüft werden. Gegebenenfalls sollte der Nutzer die Installation abbrechen, wenn zu viele oder unnötige Rechte verlangt werden. Vor allem mit dem Recht, SMS zu versenden, sollte sehr vorsichtig umgegangen werden, da Schadsoftware hiermit eine Premium-SMS verschicken kann.

Im Google Play Store tauchen immer wieder betrügerische Apps auf, da Google die Apps vor der Veröffentlichung nur oberflächlich prüft. Meist wird gefundene Schadsoftware im Google Play Store jedoch wieder gelöscht.

Antiviren-Hersteller bieten Sicherheitslösungen

Im Google Play Store finden sich einige Apps, die für Sicherheit sorgen sollen. Neben F-Secure selbst bieten auch Norton, AVG, TrustGo und Lookout Apps - meist auch kostenlos - an, die den Nutzer vor der Installation von Schadsoftware schützen sollen. Die Antiviren-Software für Smartphone überprüft vor der Installation einer App, ob sie mit einer Malware infiziert ist. Ausserdem lässt sich der interne Speicher des Geräts auf Viren, Trojaner und andere Malware scannen.

Auch Netzbetreiber reagieren auf die wachsende Gefahr durch Malware für Smartphones. Die Telekom hat mit Lookout eine Vereinbarung getroffen und will im Laufe des Jahres Smartphones ihrer Kunden mit der Sicherheitslösung von Lookout ausstatten.

(Hans-Georg Kluge/teltarif.ch)

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