«Fur Free Retailer»-Programm
Modemarke zero setzt Zeichen gegen Echtpelz
publiziert: Mittwoch, 23. Sep 2015 / 14:12 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 23. Sep 2015 / 14:46 Uhr
zero-Etiketten der neuen Kollektion.
zero-Etiketten der neuen Kollektion.

Zürich - Als erstes Modelabel in der Schweiz wirbt zero direkt an den Kleidungsstücken ihrer neuen Herbst/Winter-Kollektion für das internationale «Fur Free Retailer»-Programm. Auf allen zero Artikeln mit Kunstpelzbesatz befinden sich Etiketten mit einem Fuchs - dem Logo des «Fur Free Retailer»-Programms - sowie dem Hinweis, dass die gesamte zero Kollektion pelzfrei ist.

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Echtpelz ist in der Modewelt immer noch gang und gäbe. Dass es auch anders geht, zeigt die internationale Modekette zero. Das Modelabel setzt auf Kunstpelz und wirbt von jetzt an direkt an den Kleidungsstücken der neuen Kollektion für das internationale «Fur Free Retailer»-Programm. Dieses weist Verbraucher auf Modeunternehmen hin, die sich schriftlich dazu verpflichten, keinen Echtpelz mehr zu verwenden. Das Logo des Programms, ein Fuchs, wird künftig auf sämtlichen Etiketten von Artikeln mit Kunstpelzbesatz zu sehen sein, welche zero produziert. So wissen die Kunden beim Kauf eines Kleidungsstücks von zero genau, dass es sich beim Pelz an ihrem neuen Kleidungsstück um ein Imitat handelt. Der Schweizer Tierschutz ist hierzulande der offizielle Repräsentant des „Fur Free Retailer“-Programms.

Ein Umdenken muss her

Auch die Länderchefin von «Vier Pfoten» Schweiz, Julie Stillhart, ist über die Eigeninitiative von zero erfreut. Echtpelz zu tragen, sei leider noch immer viel zu selbstverständlich. «Zu viele Verbraucher machen sich keine Gedanken über die Herkunft des kuscheligen Besatzes an ihrer Weste oder sie wissen schlicht nicht, wie man gut gemachten Kunstpelz von Echtpelz unterscheiden kann.» Bei «Vier Pfoten» Schweiz hofft man, dass die Informationen auf den Etiketten den einen oder anderen Verbraucher dazu bringen, beim Shoppen in Zukunft tierfreundliche Modemarken wie zero zu unterstützen.

Ein klares Zeichen

Wie Heike Frank, Head of Corporate Branding & Communication bei zero, erläutert, sucht die Kundschaft von zero gezielt nach Fake Fur. «Da es heute so hochwertige Pelz-Imitate gibt, ist es in der Vergangenheit schon zu Irritationen gekommen. Das Kunstfell, mit dem zero arbeitet, sieht verblüffend echt aus.» Das Ziel sei es gemäss Frank daher, mit den Etiketten ein klares Zeichen zu setzen und aktiv über das «Fur Free Retailer»-Programm zu informieren.

Das Modelabel zero ist mit 126 Stores, rund 280 Shop-in-Stores sowie einem Online-Shop in der Schweiz, Deutschland und Österreich vertreten. Bereits seit 2012 ist das Modelabel Teilnehmer des «Fur Free Retailer»-Programms. Neben zero nehmen inzwischen über 390 Unternehmen am Programm teil, darunter American Apparel, Esprit, H&M, Marc O'Polo und s.Oliver.

(anM/Vier Pfoten)

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