Mörgeli rekurriert nun definitiv gegen seine Kündigung
publiziert: Mittwoch, 17. Okt 2012 / 18:01 Uhr
Schon kurz nach Bekanntgabe der Kündigung hatte Mörgeli einen Rekurs in Aussicht gestellt. (Archivbild)
Schon kurz nach Bekanntgabe der Kündigung hatte Mörgeli einen Rekurs in Aussicht gestellt. (Archivbild)

Zürich - Der entlassene Kurator des Medizinhistorischen Museums der Universität Zürich, Christoph Mörgeli, hat definitiv beschlossen, gegen seine Kündigung Rekurs einzureichen. Schon kurz nach Bekanntgabe der Kündigung hatte Mörgeli einen Rekurs in Aussicht gestellt.

7 Meldungen im Zusammenhang
Mörgelis Anwalt bestätigte am Mittwoch eine entsprechende Meldung des «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von DRS1. Die Uni-Leitung hatte am 28. September bekannt gegeben, sie habe gleichentags Mörgeli als Museumskurator entlassen. Die ordentliche Kündigungsfrist von sechs Monaten wurde eingehalten, Mörgeli aber per sofort freigestellt.

Begründet wurde der Schritt mit ungenügenden Leistungen und schweren Loyalitätsverletzungen Mörgelis durch Äusserungen in den Medien. Nachdem Mörgeli die Situation mit seinem Anwalt Manfred Küng genau analysiert hatte, fiel nun der definitive Entscheid.

Der Rekurs muss bis Ende nächster Woche bei der Rekurskommission der Zürcher Hochschulen eingereicht sein. Laut Küng werden beide Uni-Argumente als «nicht stichhaltig» angefochten. Namentlich die Beurteilung der Leistung als ungenügend durch Mörgelis neuen Chef, Professor Flurin Condrau, akzeptiere man nicht.

Das könne gar nicht sein, nachdem sein Mandant 25 Jahre lang sehr gute bis vorzügliche Beurteilungen erhalten habe, sagte Küng. Zudem habe die Evaluationsstelle der Uni im Jahr 2006 das Medizinhistorische Museum unter die Lupe genommen und nichts beanstandet. Es sei klar, dass es im Grunde um das politische Engagement von SVP-Nationalrat Mörgeli gehe.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Zürich - Wenn Christoph Mörgeli nicht wieder als Medizinhistoriker an der Universität Zürich arbeiten darf, fordert er von der Universität 156'000 Franken. Sein Hauptziel ist ... mehr lesen
Mörgeli war im September von der Universität Zürich entlassen worden.
Zürich - Die Jobsuche ist nicht das erste Problem, welches der entlassene Universitäts-Angestellte Christoph Mörgeli gelöst ... mehr lesen 3
SVP-Nationalrat Mörgeli will sich auch für andere wehren
Christoph Mörgeli muss sofort gehen.
Zürich - Jetzt ist es klar: Christoph Mörgeli, Konservator des ... mehr lesen 3
Zürich - Christoph Mörgeli greift seinen Chef, Professor Flurin Condrau, frontal an. Man müsse dessen Datenbanken, Mail- und Telefonverkehr untersuchen, fordert der frisch gekündigte Kurator des Medizinhistorischen Museums Zürich in einem Interview mit dem «SonntagsBlick». mehr lesen  12
Weitere Artikel im Zusammenhang
Nebelspalter Diese Aufnahme, die am späteren Freitagnachmittag an der Uni Zürich entstanden sein soll, scheint die Zweifel an ... mehr lesen
 
Zürich - In der Affäre um SVP-Nationalrat Christoph Mörgelis berufliches Wirken an der Universität Zürich ist am Donnerstag ein neues Puzzleteil aufgetaucht: eine Seite aus der Mitarbeiterbeurteilung. Daraus geht hervor, dass Mörgeli, falls seine Leistung weiterhin als ungenügend eingestuft wird, weitere sechs Monate Zeit bleiben für Verbesserungen. mehr lesen  2
Alles was Recht ist! Gesellschaftsgründungen, Rechtsberatung, Prozessführung etc.
Sie suchen Beratung, Sie brauchen Unterstützung. Sie setzen auf Erfolg und verlangen rasch messbare Resultate.
MENZI & PARTNER
Blaufahnenstrasse 14
8001 Zürich
Die Unaufmerksamkeit des Chauffeurs oder eine Krankheit ist der Grund für das Carunglück in Siders VS. (Archivbild)
Die Unaufmerksamkeit des Chauffeurs oder eine Krankheit ist ...
Oder Unaufmerksamkeit  Sitten - Unaufmerksamkeit oder ein Schwächeanfall des Chauffeurs sind die wahrscheinlichsten Ursachen des Carunfalls in Siders VS vor über einem Jahr. Laut dem ermittelnden Schweizer Staatsanwalt Olivier Elsig lässt das letzte nun vorliegende Gutachten diesen Schluss zu. 
Staatsanwalt reist nach Belgien Sitten - Der Walliser Staatsanwalt Olivier Elsig hat die letzten Berichte für die ...
Belgische Stadt Lommel gedenkt den Opfern des Walliser Busunglücks Lommel/Siders - Rund 1000 Personen haben am Donnerstag ...
Zunehmend  Kabul - Die Zahl der wegen angeblicher «moralischer Verbrechen» verurteilten Frauen in Afghanistan hat ...  
Es werden immer mehr Afghaninnen wegen «moralischen Verbrechen» inhaftiert.
Bienen mit dem Insektizid-Verbot schützen.
Bienensterben  Bern - Angesichts des Bienensterbens haben die EU und die Schweiz Einschränkungen für ...  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Henau 1514
    Was für ein Blödsinn aber auch;-) "Zudem liegt beim Co2 ein weiteres nicht zu unterschätzendes Problem. ... So, 12.05.13 00:33
  • jorian aus Gretzenbach 1178
    Steuerfaktor Ja da haben Sie recht die CO2 Steuer ist ein wichtiger Faktor. Sa, 11.05.13 22:23
  • ochgott aus Ramsen 641
    Wo.... wird es kälter. Ich sehe nichts davon. Zudem wird es bei einer ... Sa, 11.05.13 19:45
  • jorian aus Gretzenbach 1178
    Und.......... .......... dennoch wird es immer kälter. Sa, 11.05.13 07:51
  • keinschaf aus Henau 1514
    Studie, die AAAMMMDCCXVIII. "Mit dem Beginn der Pubertät gehen die Menschen später schlafen und ... Di, 23.04.13 00:09
  • jorian aus Gretzenbach 1178
    Die reiche CH................. .......... schickt das Geld lieber ins Ausland, als wie es den eigenen ... Fr, 12.04.13 04:36
  • Midas aus Dubai 3022
    Schäbige Schande Die Verdingkinder haben keine Lobby. Das das ganze bis in die 70er ... Fr, 12.04.13 01:01
  • zombie1969 aus Frauenfeld 1554
    Offenbar... hat man aus den Fehlern in der Vergangenheit immer noch nichts daraus ... Do, 11.04.13 19:47
Wettbewerb
Fitness für die Lachmuskeln ist garantiert.
Mitmachen und gewinnen  Freitag, 31. Mai und Samstag, 1. Juni. Das sind die Daten welche man sich unbedingt merken muss. Denn dann tritt Dieter Nuhr, einer der erfolgreichsten ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 5°C 8°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Basel 5°C 8°C bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
St.Gallen 6°C 11°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Bern 8°C 13°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Luzern 10°C 13°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Genf 8°C 14°C bewölkt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Lugano 10°C 16°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten