Mörgeli sieht sich in der Winkelried-Rolle
publiziert: Samstag, 6. Okt 2012 / 12:30 Uhr
SVP-Nationalrat Mörgeli will sich auch für andere wehren
SVP-Nationalrat Mörgeli will sich auch für andere wehren

Zürich - Die Jobsuche ist nicht das erste Problem, welches der entlassene Universitäts-Angestellte Christoph Mörgeli gelöst haben will. Zuerst wolle er sich wehren, sagte der Zürcher SVP-Nationalrat im Interview mit der «NZZ». Dabei sieht er sich selber als Winkelried.

Privatschule (Mittelstufe, Sek-Vorbereitung, Oberstufe, Handelsschule, Zwischenjahre, Nachhilfe)
4 Meldungen im Zusammenhang
Er wehre sich auch für andere, die das SVP-Gedankengut teilten und aus einer Universitäts- oder sonstigen Stelle ausgesondert würden. Sich selber sieht er als Muster dafür, wie jemand aus rein politischen Gründen abgeschossen werde.

«Der angebliche Staub auf einigen Knochen ist reine Ausrede», sagte er gegenüber der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Samstag. Er sei seit Jahren wegen seiner politischen Ansichten massiv ausgegrenzt worden. «Die einst so systemkritischen 68er zeigten - einmal an der Macht - plötzlich totalitäre Züge.»

Die Universität werde heute vom linken Mittelmass regiert, vor allem in den Geisteswissenschaften. Propagiert werde wissenschaftlicher Internationalismus, während die Schweizer Nationalgeschichte gering geschätzt werde. «Es ist ein Kampf der Geschichtsbilder.»

Informationsleck im Umfeld des Vorgesetzten

Wie seine geheime Mitarbeiterbeurteilung, der Bericht über die Objektsammlung und der Akademische Bericht an die Öffentlichkeit gelangten, kann sich Mörgeli genau vorstellen. Die vertraulichen Dokumente hätten nur aus dem Umfeld seines neuen Vorgesetzten Flurin Condrau kommen können, sagte er.

Er fordert deshalb eine unabhängige Untersuchung, die mögliche Kontakte von Institutsmitarbeitern zum Journalisten des «Tages-Anzeigers» aufdecken soll. Glaubwürdig sei sie aber nur, wenn sie von Externen geführt werde.

(alb/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
3
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 3 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Zürich - Die zuständige kantonsrätliche Kommission will zum jetzigen Zeitpunkt keine aufsichtsrechtliche Untersuchung in ... mehr lesen
Christoph Mörgeli.
Zürich - Jetzt ist es klar: Christoph Mörgeli, Konservator des Medizinhistorischen Museums der Universität Zürich (UZH), muss ... mehr lesen 3
Christoph Mörgeli muss sofort gehen.
Was lernen wir aus der Sache?
Liebe Arbeitnehmer, werdet alle Mitglieder irgend einer Partei, faulenzt auf euren Stellen herum und beschimpft und beleidigt euren Vorgesetzten, noch besser euren Arbeitgeber, verlangt dessen Abschaffung und wenn man euch dann rauswirft resp., kündigt, macht unbedingt politische Gründe dafür verantwortlich und nehmt euch als Kronzeugen den Mö(r)geli!

Dieses Verhalten führt zum absoluten sozialen Frieden in der Schweiz und dehnt die demokratischen Grenzen der direkten Demokratie ins Unendliche aus! Und wir befinden uns dann ganz schnell unter den üblichen Bankrotteuren im europäischen Umfeld.
Hopp Schwyz!
Und wir sind
die, die darauf warten, dass sich dieser selbsternannte Winkelried nun auch wirklich in die Speere wirft!
Der...
Umgang mit Personen, die offenbar nicht aus den richtigen Parteien kommen oder die falschen, eigenen Gedanken führen, schaden dem Ruf der Universitäten in der Tat enorm.
Die jetzige Aufregung bei den Rektoren lässt allerdings darauf schliessen, dass man doch einiges unterdrücken möchte.
Hier dürfte doch noch einiges ans Licht kommen.
Es bleibt spannend!
Kompetente Sprachschule im Herzen von Zürich!
Privatschule (Mittelstufe, Sek-Vorbereitung, Oberstufe, Handelsschule, Zwischenjahre, Nachhilfe)
«Ausserschulische Online-Aktivitäten haben in der Regel immer einen positiven Einfluss auf das Alltagsenglisch.« (Symbolbild)
«Ausserschulische Online-Aktivitäten haben in der Regel ...
Positiver Einfluss  Göteborg/Karlstad - Videospiele, insbesondere MMORPG's (Massively Multiplayer Online Role-Playing Games), haben einen positiven Einfluss auf das Erlernen der englischen Sprache sowie die Entwicklung des Wortschatzes. 
Littering  Bern - In Bern, Biel und Thun sollen Schülerinnen und Schüler an Berufsschulen und Gymnasien Abfallunterricht bekommen. Die drei ...
An der Volksschule gibt es mancherorts bereits Ressourcen- und Abfallunterricht für Kinder. (Symbolbild)
Die Stadt Bern hatte bereits 2007 ein Gebührenkonzept eingeführt, mit dem sie die Entsorgung von Abfall im öffentlichen Raum regeln wollte.
Stadt Bern prüft Einführung von «Sauberkeitsrappen» Bern - Mit einem «Sauberkeitsrappen» will die Stadt Bern künftig die Entsorgung von Abfall im öffentlichen Raum ...
Etschmayer Die JSVP der Schweiz will am nächsten Sonntag ein Portal mit «Alternativem Wissen» für Schüler eröffnen, auf dem gegen die «linke Indoktrination» an den Schulen gekämpft werden soll. Das unter dem Titel «Freie Schulen» firmierende Portal dürfte noch einiges an Kopfschütteln verursachen - nicht zuletzt, weil hier unter dem Label der Bekämpfung von Indoktrination genau jene betrieben werden dürfte. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
Klaus Janosch ist Doktorand in Pflanzenernährung an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Bedrohter Boden Fruchtbarer Boden ist ein wertvolles Gut, dessen Verlust sowohl für uns als ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 7°C 13°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 6°C 14°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 9°C 14°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 7°C 19°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 9°C 17°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 12°C 20°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 16°C 26°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten