Moggis TV-Auftritt sorgt für Empörung
publiziert: Montag, 11. Sep 2006 / 19:19 Uhr

Luciano Moggi, der skandalumwitterte Ex-Sportdirektor von Rekordmeister Juventus Turin, sorgte erneut für einen Eklat.

Moggi beteuerte erneut seine Unschuld.
Moggi beteuerte erneut seine Unschuld.
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Der 68 Jahre alte Manager, der als Drahtzieher im ausgedehnten Schiedsrichterskandal gilt, war am Sonntag im Rahmen des populären, vom Staatssender RAI ausgestrahlten Sportprogramms «Quelli del calcio» zusammen mit Italiens Justizminister Clemente Mastella aufgetreten.

Moggi beteuerte erneut seine Unschuld und erklärte sich zum Opfer eines Komplotts. Andere Vereine hätten Juventus aus der Serie A verbannen wollen. «Die Leute haben begriffen, dass ich nichts Böses getan habe. Ich habe nur gearbeitet, um Juventus vor dem Komplott anderer Klubs zu schützen», sagte Moggi.

Rückendeckung vom Justizminister Mastella

Rückendeckung erhielt Moggi vom Justizminister, der im Rahmen der Sendung interviewt wurde. «Ich leugne nicht meine Freundschaft mit Moggi», sagte Mastella. Er kritisierte das Urteil des Berufungsgerichts des italienischen Fussballverbands, der Juve zum Zwangsabstieg in die Serie B verurteilt hat. «Ich finde es eine Ungerechtigkeit, dass Juve zu einer Art lebenslänglicher Fussballstrafe verurteilt worden ist», so Mastella, der ein bekennender Juve-Anhänger ist.

Die Worte des Justizministers sorgten für Empörung. Sportministerin Giovanna Melandri kritisierte ihren Regierungskollegen. «Mastella hat einen grossen Fehler begangen. Ein Minister darf das Urteil eines Prozesses nicht kommentieren. Er darf einfach nicht als Tifoso reden», meinte Melandri.

Sie kritisierte auch die RAI. «Moggi ist die Freiheit gelassen worden, frei seine Vorwürfe zu erheben. Dabei ist er einer der Hauptakteure des Fussballskandals. Ich glaube, dass die RAI den Zuschauern keinen guten Dienst geleistet hat», wetterte Melandri.

Auch der Fussballverband um den kommissarischen Präsidenten Guido Rossi zeigte sich empört. Moggis Auftritt sei unangebracht, die Worte des Justizministers äusserst verwerflich. Moggi sei eine Person, die das Ansehen des italienischen Fussballs im Ausland ruiniert habe, hiess von Seiten des Verbandes.

(li/Si)

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