Mohammed el Baradei fordert mehr Geld für die IAEA
publiziert: Montag, 29. Sep 2008 / 18:41 Uhr

Wien - Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA braucht nach Angaben ihres Leiters, Mohammed el Baradei, dringend mehr Geld, um ihre Überwachungsfunktion auch in Zukunft erfüllen zu können.

Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA braucht gemäss Mohammed el Baradei dringend mehr Geld.
Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA braucht gemäss Mohammed el Baradei dringend mehr Geld.
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«Es wäre eine Tragödie, wenn wir erst nach einem atomaren Zwischenfall, einem Nuklearunfall oder einem Terroranschlag handelten, der hätte verhindert werden können», warnte El Baradei bei der Eröffnung der Jahresversammlung der Atombehörde in Wien.

Die IAEA-Jahresversammlung ist das höchste Entscheidungsgremium der UNO-Behörde, an der insgesamt 145 Mitgliedsstaaten teilnehmen. Die Delegationen tagen noch bis Freitag in Wien. El Baradei beklagte, dass die finanziellen Mittel für die IAEA seit den frühen 1980er Jahren kaum mehr erhöht worden seien.

Die Internationale Atomenergiebehörde soll ihren Mitgliedsländern zum einen bei der Nutzung der friedlichen Kernenergie helfen und gleichzeitig die Einhaltung des Atomwaffen-Sperrvertrages überwachen.

Forderungen an Iran und Nordkorea

Nach Angaben El Baradeis werden die Inspektoren der Behörde durch Aufgaben wie die Überwachung des iranischen Atomprogramms zunehmend «überstrapaziert». Anlässlich der Generalversammlung wurde die Gründung eines «Welt-Instituts für nukleare Sicherheit» in Wien bekanntgegeben.

Das Institut, das vor allem auf Anregung der USA in der Donaustadt entsteht, soll unter anderem alle Fragen im Zusammenhang mit der Bedrohung durch nuklearen Terror und den illegalen Schmuggel von spaltbarem Material untersuchen.

El Baradei forderte zudem erneut Nordkorea und den Iran zur Offenlegung ihrer Atomprogramme auf.

(smw/sda)

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