Montgomery wegen Scheckbetruges verurteilt
publiziert: Freitag, 16. Mai 2008 / 23:45 Uhr

Der frühere 100-m-Weltrekordhalter Tim Montgomery (33) ist in White Plains im US-Bundesstaat New York wegen Millionen-Scheckbetrugs und Geldwäsche zu einer Haftstrafe von 46 Monaten verurteilt worden.

Tim Montgomery verbüsst derzeit eine sechsmonatige Gefängnisstrafe.
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Der 100-m-Staffel-Olympiasieger 2000 hatte bereits letztes Jahr zugegeben, im Jahr 2005 den Checkbetrug begangen zu haben.

In diesen Fall war auch seine frühere Lebenspartnerin Marion Jones, mit der er ein Kind hat, verwickelt.

Der frühere Sprint-Star verbüsst derzeit eine sechsmonatige Gefängnisstrafe, weil sie vor den Untersuchungsbehörden gelogen und sich deshalb wegen Meineides strafbar gemacht hat.

Verhaftung wegen Drogenhandel

Die Verurteilung ist das jüngste Kapitel in der Geschichte des auf Abwegen geratenen ehemaligen Sprintstars, dessen Gefängnisaufenthalt sich noch verlängern könnte.

Anfang Mai ist der Amerikaner wegen Drogenhandels verhaftet worden. Montgomery wurde vorgeworfen, letztes Jahr im Bundesstaat Virginia mit mehr als 100 Gramm Heroin gehandelt zu haben. Er wird sich am 9. Juli vor der Justiz verantworten müssen.

Montgomery war im Dezember 2005 wegen eines Dopingvergehens für zwei Jahre gesperrt worden und daraufhin zurückgetreten. Alle seine Ergebnisse nach dem 31. März 2001, so auch der im September 2002 aufgestellte Weltrekord von 9,78 über 100 m, wurden annulliert.

(bert/Si)

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