Moratorium zeigt Wirkung - einige Walbestände erholen sich
publiziert: Dienstag, 12. Aug 2008 / 19:30 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 12. Aug 2008 / 20:03 Uhr

Oslo - Dank der Einschränkung des kommerziellen Walfangs haben sich einige Populationen der grossen Meeressäuger nach Angaben der Internationalen Naturschutzunion IUCN erholt. Weniger Walarten seien vom Aussterben bedroht, darunter vor allem Buckel - und Minkwale.

Einige Walarten konnten von der Roten Liste gestrichen werden.
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Die Bestände hätten sich stabilisiert und gäben Grund zu vorsichtigem Optimismus, sagte der Vorsitzende einer IUCN-Expertengruppe, Randall Reeves.

Auf einer neuen Roten Liste werde der Buckelwal daher nicht mehr in der Kategorie «gefährdet» sondern als «weniger gefährdet» geführt. Gleiches gelte für den südlichen Glattwal und den Zwergwal.

Trotz der erfreulichen Entwicklung müssten etwa ein Viertel der Meeressäuger noch immer als bedroht angesehen werden, darunter der Blau- und der Finnwal, erklärten die Tierschützer.

Auch der Vaquita-Wal im Golf von Kalifornien ist nach wie vor vom Aussterben bedroht. Die grössten Gefahren gingen von der Fischerei aus: Die Tiere würden von Schiffen verletzt oder aus ihrem Lebensraum vertrieben, sie verfingen sich in Netzen oder fänden keine Nahrung mehr. Als grösste Walfang-Nationen gelten Japan, Norwegen und Island.

(fest/sda)

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