Moritz Leuenberger: «Kein Platz für Energy»
publiziert: Samstag, 15. Nov 2008 / 13:46 Uhr

Zürich - Für Radio Energy gibt es keine zusätzliche Konzession im Gebiet Zürich-Glarus. Dies sagte Bundesrat Moritz Leuenberger in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger». Es gebe dafür keinen Platz.

«Es gibt keine vierte Frequenz für einen weiteren Privatsender im Raum Zürich-Glarus», sagte Leuenberger.
«Es gibt keine vierte Frequenz für einen weiteren Privatsender im Raum Zürich-Glarus», sagte Leuenberger.
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Der zum Ringier-Konzern gehörende Sender ging bei der Vergabe der drei begehrten Radio-Konzessionen für die nächsten zehn Jahre leer aus. Die Konzessionen wurden am 31. Oktober verteilt.

«Es gibt keine vierte Frequenz für einen weiteren Privatsender im Raum Zürich-Glarus», sagte der für die umstrittene Konzessionsvergabe zuständige Vorsteher des Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). Er habe die in den Medien kursierende Vermutung, das Tessiner Radio belege zwei Zürcher Frequenzen, von Fachleuten nochmals seriös abklären lassen.

Radio Rete Uno habe keinen Sender auf dem Üetliberg, sondern sende vom Säntis und von der Rigi aus in erster Linie in die Zentral- und Ostschweiz. Für das viel kleinere Sendegebiet, das Radio 1, Radio 24 und Radio Zürisee vom Üetliberg aus versorge, stehe keine zusätzliche Frequenz zur Verfügung, betonte Leuenberger.

Alle Bewerber für eine Konzession hätten gewusst, worauf sie sich einliessen und hätten ihre Konzepte entsprechend ausgerichtet. Und auf Kosten von Sendern aus dem Tessin oder dem Welschland könne keine neue Frequenz gewonnen werden, führte Leuenberger aus.

Gemäss dem Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) hätten nämlich italienisch- und französischsprachige Miteidgenossen das Recht, in der Deutschschweiz einen Sender in ihrer Sprache störungsfrei zu empfangen.

(smw/sda)

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