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Nach dem Ausscheiden bei der Eishockey-WM
Moser: «Glück, Konsequenz und letzter Wille fehlte»
publiziert: Dienstag, 17. Mai 2016 / 19:50 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 17. Mai 2016 / 23:18 Uhr
Simon Moser: «Es ist einfacher das Spiel zu zerstören, als es zu machen».
Simon Moser: «Es ist einfacher das Spiel zu zerstören, als es zu machen».

«Es fehlte das Glück, die Konsequenz und der letzte Wille», bilanziert Simon Moser nach dem Ausscheiden der Schweizer Nationalmannschaft an der WM in Moskau.

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Eines der Schlüsselworte in der Philosophie von Headcoach Patrick Fischer ist Mut. An Courage fehlte es dem Team in Moskau nicht, die Schweizer zeigten phasenweise spektakuläres Eishockey und produzierten im Schnitt 36 Torschüsse pro Partie. Das ist ein hervorragender Wert, aber einmal mehr fehlte es an der nötigen Effizienz. «Wir wählten diese offensive Ausrichtung, weil wir überzeugt sind, dass es der richtige Weg ist für das Schweizer Eishockey», sagt Raeto Raffainer, der Chef sämtlicher Nationalmannschaften. «Vor dem Tor waren wir allerdings zu wenig kaltblütig. Da hinken wir hinterher».

Um diesen Mangel zu beheben, wurde für die Junioren-Nationalteams mit dem ehemaligen Schweizer Internationalen Michel Riesen ein Schusstrainer engagiert. «Die fehlende Effizienz ist etwas, das wir klar ansprechen müssen in der Ausbildung unserer Spieler. Wir werden uns in diesem Bereich verbessern», verspricht Raffainer.

Simon Moser sagt zur offensiven Ausrichtung. «Es ist einfacher das Spiel zu zerstören, als es zu machen. In den ersten Partien (gegen Kasachstan, Norwegen, Dänemark und Lettland) sollten wir aber gut genug sein, um mehr Punkte zu holen». Die Schweizer gewannen gegen die in der Weltrangliste hinter ihnen klassierten Mannschaften bloss sieben von zwölf möglichen Punkten, was zu wenig ist. Moser: «Manchmal weisst du nicht, warum du gewinnst, und manchmal weisst du nicht, warum du verlierst».

Eric Blum, neben Moser der einzige Spieler von Schweizer Meister SC Bern, erklärt: «Es ist jedes Jahr das Gleiche an Weltmeisterschaften, da zählen die kleinen Sachen. Und diese machten wir nicht zu Genüge richtig.»

Konkret kassierten die Schweizer zu viele dumme Strafen und leisteten sich zu viele Scheibenverluste in der Mittelzone. Dafür übernahm Fischer die Verantwortung. Selbstredend würde er gerne im Amt bleiben, auch wenn er unmittelbar nach dem Verpassen der Viertelfinals «schlechte Gefühle im Bauch» hatte. «Ich hasse es zu verlieren.»

Wie geht es mit Fischer also weiter? «Es wäre unprofessionell, wenn ich diese Frage 45 Minuten nach dem Turnierende beantworten würde», so Raffainer. «Es ist jedoch nicht nur das Resultat entscheidend. Wir müssen als Team sehr stark sein. Das gefiel mir.» Der Entscheid, ob der Vertrag mit Fischer und dessen Assistenten Felix Hollenstein und Reto von Arx verlängert wird, soll bis Mitte Juni fallen.

 

(fest/Si)

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