Der Italiener gewann wie Daijiro Katoh auch das dritte Saisonrennen
Motorrad: Dritter Saiasonsieg Rossis Festspiele gehen weiter
publiziert: Sonntag, 6. Mai 2001 / 15:58 Uhr

Jerez - In der Strassen-WM dauern die Valentino-Rossi-Festspiele an. Der Italiener gewann in der Halbliter-Klasse mit dem Grand Prix von Spanien auch das dritte Rennen des Jahres. Das gleiche Kunststück vollbrachte der Japaner Daijiro Katoh bei den 250-ern, derweil dessen Landsmann Masao Azuma in Jerez bei den 125-ern zum zweiten Saisonsieg kam.

Als Valentino Rossi trotz nicht optimalem Start als Erster von der Startrunde zurückkehrte, schien sich in der Kategorie bis 500 ccm erneut Langeweile breit zu machen; die Frage nach dem Sieger schien beantwortet. Dann aber sorgte Norifumi Abe doch noch für etwas Spannung. Der Japaner vermochte nicht nur zum Italiener aufzuschliessen, sondern diesem vorübergehend auch die Führung zu entreissen. Als jedoch Rossi «ernst machte» und die Pace in der Schlussphase noch einmal erhöhte, fehlten auch Abe die Mittel, um dem Favoriten Paroli bieten zu können.

Mit seinem «Start-Hattrick» wandelt Rossi auf den Spuren des «grossen» Michael Doohan. Der Australier, von 1994 bis 1998 fünf Mal in Folge Weltmeister, war vor neun Jahren der bislang letzte Fahrer gewesen, der in der 500-er-Klasse die ersten drei Grands Prix der Saison für sich entscheiden konnte.

Als Dritter sicherte sich der Spanier Alex Crivillé, der Weltmeister von 1999, den ersten Podestplatz seit fast einem Jahr. Im vergangenen Juni war Crivillé in Assen Zweiter geworden. Dagegen nahmen die Enttäuschungen für den Amerikaner Kenny Roberts ihren Fortgang. Der Titelverteidiger musste sich wie in Japan und Südafrika mit Platz 7 bescheiden.

Katoh erneut eine Klasse für sich

Rossis Pendant bei den 250-ern heisst Daijiro Katoh. Der Japaner degradierte seine Konkurrenten abermals zu Statisten. Der am meisten genannte Titelfavorit baute im letzten Renndrittel seinen Vorsprung fast nach Belieben aus. Innert fünf Runden nahm er seinem ersten Verfolger Tetsuya Harada über fünf Sekunden ab, im Ziel lag er über elf Sekunden voraus.

Katoh Leistungsausweis nimmt immer imponierendere Ausmasse an. In seinem 23. Grand Prix feierte er seinen bereits neunten Sieg, ingesamt klassierte er sich mittlerweile schon 15 Mal unter den ersten drei.

Hinter Marco Melandri belegte der unverwüstliche Marcellino Lucchi Platz 4. Der 44-jährige Italiener, normalerweise Testfahrer von Aprilia, stand erstmals seit einem Jahr wieder am Start eines Grand Prix. Mit einer Wild Card wird Lucchi auch Anfang Juni in seinem Heimrennen in Mugello mit von der Partie sein.

Die Prüfung in der 250-er-Klasse begann mit einer Viertelstunde Verspätung und wurde um eine auf 25 Runden verkürzt. Grund dafür war ein Unfall des Safety-Car-Fahrers. Dieser war in der Aufwärmrunde von der Strecke abgekommen und heftig gegen einen Reifenstapel geprallt.

Ui gestürzt -- Azuma wieder WM-Leader

Masao Azuma, der zum Saisonauftakt vor einem Monat schon «zu Hause» in Suzuka triumphiert hatte, verdankt seinen Sieg nicht nur einer tadellosen Leistung; er profitierte auch vom Sturzpech der Konkurrenz. Sein Landsmann Youichi Ui ging drei Runden vor Schluss als Zweitplatzierter zu Boden, im Schlussumgang musste Manuel Poggiali den Traum vom ersten Grand-Prix-Triumph nach einem veritablen «Highsider» begraben. Der 18-Jährige aus San Marino lag zu jenem Zeitpunkt gemeinsam mit Azuma deutlich voraus. In der WM-Wertung übernahm Azuma wieder die Führung. Der bisherige Leader Ui liegt als Zweiter elf Punkte zurück.

Von Uis und Poggialis Stürzen profitierten auch die Italiener Lucio Cecchinello und Gino Borsoi. Cecchinello, der nach der ersten Runde lediglich an 19. Stelle gelegen war, wurde für seine Aufholjagd mit Platz 2 belohnt. Borsoi kam zu seinem zweiten Podestrang; Dritter war er schon im vergangenen Juni in Montmelo/ Barcelona geworden.

(kil/sda)

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