Motorrad-GP von Holland: Rossi ungeschlagen
publiziert: Samstag, 29. Jun 2002 / 17:28 Uhr

Assen (NL) - Gegen Valentino Rossi kann in der MotoGP-Klasse derzeit keiner etwas ausrichten: Beim GP von Holland in Assen errang der Italiener im siebenten Rennen der Saison seinen sechsten Sieg.

Vaentino Rossi im Element ...
Vaentino Rossi im Element ...
Marco Melandri (It/250 ccm) und Daniel Pedrosa (Sp/125 ccm) gewannen in den beiden anderen Klassen.

Es ist nicht abzusehen, wer in der Königsklasse Rossi am erneuten WM-Titel hindern soll. In Assen bot zwar der Brasilianer Alex Barros eine überraschend starke Leistung, indem er bis vier Runden vor Schluss vor Rossi das Rennen anführte. Doch als dann der Italiener Ernst machte, war auch Barros chancenlos. Der Brasilianer konnte sich immerhin damit trösten, erstmals in dieser Saison aufs Podium gekommen zu sein; und dies mit einer der Zweitakt-Maschinen, die bisher den Viertaktern von Rossi und Co. krass unterlegen waren. 2,2 Sekunden hinter Rossi fuhr Barros als Zweiter ein. Der drittplatzierte Spanier Carlos Checa lag mit der Viertakt-Yamaha bereits 9,6 Sekunden zurück.

Rossi feierte seinen insgesamt 45. GP-Sieg, und im WM- Zwischenklassement liegt der 23-Jährige nach 7 von 16 Läufen bereits 62 Punkte vor seinem japanischen Honda-Teamkollegen Tohru Ukawa, der sich in Assen mit Rang 5 begnügen musste. Ukawa war in der letzten Schikane im Kampf um Platz 3 mit Checa kollidiert und gestürzt. Deshalb fiel der Japaner auch noch hinter den viertplatzierten Italiener Max Biaggi zurück.

Melandri neuer WM-Leader bei den 250ern

Einen Leaderwechsel an der Spitze des WM-Zwischenklassements gab es in der Klasse bis 250 ccm: Der Italiener Marco Melandri siegte unangefochten, zum vierten Mal in dieser Saison und zum dritten Mal hintereinander. Damit setzte sich der Aprilia-Pilot um acht Zähler vor den Spanier Fonsi Nieto, der sich mit Rang 5 begnügen musste. Einzig Randy de Puniet hatte mit Melandri mithalten können, doch in der 11. der insgesamt 18 Runden kam das Aus für den Franzosen. De Puniet stürzte und in der Folge blieb Melandri ungefährdet. Der Italiener siegte letztlich knapp fünf Sekunden vor dem Spanier Toni Elias, der erstmals in diesem Jahr aufs Podium kam. Assen scheint eine Strecke zu sein, die Melandri besonders liegt. Hier hatte der Mann aus Ravenna 1998 als damals 15-Jähriger in der 125-ccm-Klasse seinen allerersten Sieg feiern können.

Der Deutsche Ralf Waldmann gab 606 Tage nach seinem bisher letzten Grand Prix ein Comeback, das ihn auf den 11. Schlussrang brachte und ihm immerhin fünf WM-Punkte eintrug. Der mittlerweile 35-Jährige, der vor seinem ersten Rücktritt zweifacher WM-Zweiter war, fährt ohne Bezahlung, dafür aber inzwischen wieder mit viel Spass. In Assen war Waldmann allerdings durch eine Knieverletzung gehandicapt, die er sich beim Training eine Woche zuvor auf dem Sachsenring zugezogen hatte.

Premiere für Daniel Pedrosa

In der 125-ccm-Klasse reüssierten zwei spanische Teenager. Der erst 16-jährige Daniel Pedrosa aus Sabadell, der zuletzt bei seinem Heim-GP in Katalonien als Zweiter überrascht hatte, errang seinen ersten Grand-Prix-Sieg, und dessen 17-jähriger Teamkollege Joan Olive, auch er ein Katalane, schaffte es als Dritter erstmals aufs Podest. Pedrosa zeigte eine souveräne Leistung: Nach seiner Bestzeit im Training setzte sich der nur 1,58 m grosse und 43 kg schwere «Töff-Floh» schon beim Start ab und hielt seine Verfolger sicher auf Distanz. Titelverteidiger und WM-Leader Manuel Poggiali (San Marino) holte sich Platz 2 und liegt nun im WM- Zwischenklassement 20 Punkte vor Pedrosa.

(bb/sda)

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