Der Italiener gewann bei den 500-ern auch den GP von Südafrika
Motorrad: Valentino Rossis zweiter Streich
publiziert: Sonntag, 22. Apr 2001 / 15:49 Uhr

Johannesburg - Valentino Rossi ist seiner Favoritenrolle auch im zweiten Saisonrennen gerecht geworden. Der Italiener gewann in der Halbliter-Klasse nach seinem Erfolg vor zwei Wochen in Japan auch den Grand Prix von Südafrika in Welkom. In den weiteren Kategorien siegten die Japaner Daijiro Katoh (250 ccm) und Youichi Ui (125 ccm).

Der bei den 500-ern erstmals aus der Pole-Position gestartete Rossi siegte in fast schon gewohnter Manier; je länger das Rennen dauerte, desto stärker fuhr er. Dem Tempo des Titelfavoriten vermochte in den letzten Runden auch sein Landsmann und Honda-Kollege Loris Capirossi (2.) nicht mehr zu folgen. Mit dem Maximum von 50 Punkten hat sich Rossi in der WM-Zwischenwertung schon deutlich abgesetzt. Capirossi liegt als Zweitplatzierter schon 22 Punkte zurück.

Dritter wurde in Welkom der Japaner Tohru Ukawa. Der letztjährige WM-Vierte bei den 250-ern fuhr damit bereits in seinem zweiten Rennen in der Halbliter-Klasse aufs Podest. Zu den Geschlagenen gehörte demgegenüber erneut Weltmeister Kenny Roberts. Der Amerikaner lag zu Beginn wohl einige Zeit in Führung, wurde aber bis Rennende bis auf den 7. Platz durchgereicht. Nachdem Roberts schon zum Saisonauftakt Siebter geworden war, dürfte es in seinem Suzuki-Team mit dem Hausfrieden nicht mehr zum besten stehen.

Melandri machte es spannend

Als Daijiro Katoh in der zweiten Runde den Italiener Marco Melandri an der Spitze ablöste und sogleich einige Meter zwischen sich und die Verfolgergruppe legte, schien sich wie in Japan Langeweile breit zu machen. Katoh, der sein Heimrennen in Suzuka mit über 18 Sekunden Vorsprung für sich entschieden hatte, fuhr zwischenzeitlich auch diesmal mit vier Sekunden Abstand voraus, doch in den letzten Runden kam doch noch einmal Spannung auf. Melandri holte kontinuierlich auf und schaffte noch einmal den Anschluss. Er bog zwar am Hinterrad von Katohs Honda auf die Zielgerade ein, am Ende fehlten dem 18-Jährigen mit der Aprilia aber acht Hundertstel zum ersten Triumph in der Viertelliter-Kategorie.

Zu einem konstanten Wert scheint sich mit Melandris Teamkollege Tetsuya Harada ein weiterer Japaner zu entwickeln. Der 250-er-Weltmeister von 1993, der nach zwei Jahren bei den 500-ern in seine angestammte Klasse zurückgekehrt ist, wurde nach seinem 2. Platz in Suzuka Dritter. Katja Poensgen beendete auch ihren zweiten Grand Prix. Mit wiederum einer Runde Rückstand wurde die Deutsche 24. -- und erneut Letzte.

Halbes Dutzend für Ui

Er versuche von Beginn an vorne wegzufahren, verriet Youichi Ui seine Renntaktik nach dem Samstagstraining. Gesagt, getan: Der aus der Pole-Position gestartete Japaner setzte sich schon in den ersten Runden von der Konkurrenz ab und wies schnell einmal einen Vorsprung von über fünf Sekunden auf. Trotz Bremsproblemen kam Ui ungefährdet zu einem Start-Ziel-Sieg, mit dem er das halbe Dutzend an Grand-Prix-Erfolgen voll machte.

Als Zweiter vor Uis Landsmann Noboru Ueda war Manuel Poggiali so gut klassiert wie noch nie. Bisheriges Bestergebnis für den 18-Jährigen aus San Marino war der 3. Rang im vergangenen Juni in Assen. Ui (Derbi) und Poggiali (Gilera) fahren offiziell zwar für verschiedene Marken, faktisch sind die Motorräder aber identisch, nachdem das das italienische Unternehmen Piaggio Derbi aufgekauft hat.

(kil/sda)

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