Motorräder und protzige Autos sind im Trend
publiziert: Montag, 13. Dez 2004 / 12:17 Uhr

Neuenburg - Heute gibt es in der Schweiz zwei Mal mehr Motorräder als 1990. Das entspricht einer mittleren jährlichen Steigerung von 4,9 Prozent. Ab 1995 sorgte der Roller-Boom für einen aussergewöhnlichen Aufschwung.

Protzen geht vor Treibstoffeinsparung und Luftreinhaltung. Besonders beliebt: Offroader.
Protzen geht vor Treibstoffeinsparung und Luftreinhaltung. Besonders beliebt: Offroader.
Von 12 000 Stück 1990 stieg die Zahl der Roller auf 229 000 im Jahr 2004, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. Bei den Personenautos bewegt sich der Bestand in der Norm der letzten 15 Jahre.

Allerdings werden die Autos immer schwerer und die Motoren stärker: Protzen geht vor Treibstoffeinsparung und Luftreinhaltung. So erhöhte sich der Hubraum-Durchschnitt in diesem Zeitraum von 1821 cm3 auf 1971 cm3 (+8,2 Prozent), jener des Gesamtgewichts von 1494 auf 1745 Kilogramm (+16,8).

Wenige Elektrofahrzeuge

Nach wie vor Seltenheitswert haben Elektrofahrzeuge (2004: 625 Fahrzeuge). Im Kommen sind Grossraumlimousinen und kleinere Wagen mit vier oder weniger Plätzen.

Ende September waren in der Schweiz 4,96 Millionen Motorfahrzeuge angemeldet, darunter 3,81 Mio. Personenwagen und 583 000 Motorräder. Auf 1000 Einwohnerinnen und Einwohner entfallen 518 Personenwagen und 79 Motorräder.

Seit 1990 nehmen die Bestände der verschiedenen Fahrzeugkategorien im Durchschnitt um 1 bis 2 Prozent pro Jahr zu. Die Zahl der Industrie- und der Landwirtschaftsfahrzeuge ist hingegen stabil geblieben (weniger als 1 Prozent).

(fest/sda)

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