Mountainbike-SM ohne Sauser und Frischknecht
publiziert: Donnerstag, 15. Jul 2004 / 13:30 Uhr

An den Schweizer Mountainbike-Meisterschaften am Wochenende in Les Crosets erhalten Aussenseiter und Newcomer im olympischen Cross-Country eine grosse Chance: Die beiden Seriensieger Christoph Sauser und Thomas Frischknecht haben abgesagt.

Christoph Sauser hatte seine Teilnahme abgesagt.
Christoph Sauser hatte seine Teilnahme abgesagt.
Seit 1994, als in dieser Sparte erstmals nationale Meisterschaften ausgetragen wurden, konnte lediglich ein Fahrer (Marcel Heller 1995 in Willisau) in die Phalanx des Duos Sauser/Frischknecht einbrechen. Sauser, der Meister der letzten fünf Jahre, unterbricht seine bisher einmalige Folge, weil er sich eine zweiwöchige Rennpause auferlegt hat. Frischknecht, der den Titelkampf vor der Ära Sauser viermal für sich entschieden hatte, verzichtet wegen des Bikemarathon-Etappenrennens "Transalp Challenge", das er zusammen mit seinem Mentor Tom Ritchey bestreitet.

Die ausschichtsreichsten Anwärter auf die Nachfolge kommen aus dem weiteren Pool der Olympia-Aspiranten: Europameister Ralph Näf, der SM-Zweite 2003 Silvio Bundi und U23-Weltmeister Balz Weber, der heuer erstmals in der Elite startet. Chancen hätte auch Florian Vogel. Der Kölliker wird jedoch altersbedingt bei den U23 starten.

Auch bei den Frauen ist ein Duell zwischen Olympia-Anwärterinnen -- Barbara Blatter und Petra Henzi -- zu erwarten. Blatter wurde von 1999 bis 2002 ohne Unterbrechung Meisterin. Letztes Jahr in Küblis gab sie auf und musste den Titel Petra Henzi überlassen. Mit Katrin Leumann, Maroussia Rusca und Sonja Traxel können sich weitere Fahrerinnen Medaillenchancen ausrechnen.

In der nichtolympischen Disziplin Downhill präsentiert sich die Hackordnung im nationalen Rennen übersichtlicher. Claudio Caluori ist der aussichtsreichste Kandidat auf einen weiteren Titelgewinn -- es wäre bereits der fünfte. Damien Mermoud, Thomas Ryser, Samuel Zbinden und René Wildhaber zählen ebenfalls zu den Medaillenanwärtern.

Bei den Frauen ist die Weltnummer 1 Marielle Saner Topfavoritin. Die Grenchnerin errang vor knapp einem Monat in Schladming ihren ersten Weltcup-Sieg, blieb seither die Bestätigung jedoch schuldig. Den Romandes Amélie Thevoz und Pasqualine Reusser ist am ehesten zuzutrauen, Saner den Titel streitig zu machen.

Spannend wird heuer auch der Fourcross-Wettkampf. In den Weltcup-Konkurrenzen in Übersee erreichte Roger Rinderknecht überraschend einen zweiten Rang, geschlagen nur von Weltmeister Michal Prokop aus Tschechien. Mit diesem Schwung in den Beinen dürfte der Winterthurer auch die nationalen Meisterschaften für sich entscheiden. Titelhalter Marcel Beer ist derzeit durch eine Kopfverletzung handicapiert, ist aber keineswegs abzuschreiben. Einfacher dürfte es Tatjana Schocher im kleinen Feld der Frauen haben.

Programm. Samstag, 17. Juli: 11.30 Uhr Downhill. 14.00 Uhr Cross Country, Junioren. 16.00 Cross Country, Espoirs/U23. 18.30 Uhr Four-Cross. -- Sonntag, 18. Juli, Cross Country: 10.00 Uhr Frauen Elite, 10.15 Juniorinnen, 13.30 Uhr Männer Elite.

(fest/Si)

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