Mozilla kritisiert Apple-Chef Steve Jobs
publiziert: Donnerstag, 21. Jun 2007 / 13:23 Uhr

Mountain View - Anlässlich der neuen Browseroffensive von Apple, die mit einer Windows-Version von Safari eingeläutet wurde, hat sich nun auch Mozilla zu Wort gemeldet.

Will Apple auf Marktanteile auf Kosten der kleinen Anbieter gewinnen?
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Blog von John Lilly

john.jubjubs.net

In seinem persönlichen Blog hat John Lilly, Chief Operating Officer bei Mozilla, Apple-Chef Steve Jobs für seine Browservision kritisiert. Jobs hatte nämlich auf der Entwicklerkonferenz unter anderem Diagramme mit aktuellen und zukünftigen Browser-Marktanteilen präsentiert. Während das aktuelle Diagramm rund 15 Prozent Marktanteil für Firefox und mehrere Prozent für verschiedene andere Browserhersteller berücksichtigte, zeigte das Apple'sche Zukunftsmodell ein unmissverständliches Bild. Während in der Zukunftsvision drei Viertel des Kuchens immer noch vom Internet Explorer beschlagnahmt sind, scheint im verbleibenden Diagrammviertel nur mehr ein Browser auf: der Apple Safari.

Das suggerierte «Duopol», wie Lilly in seinem Blog vermerkt, lasse in jedem Fall nichts Gutes vermuten und stehe dem offenen Webgedanken diametral gegenüber. «Eine Weltvision von zwei Browsern zu haben, die zudem von Unternehmen kontrolliert werden, ist völlig überholt und tut der Entwicklung des Webs nichts Gutes», so Lilly. Ein weiterer Browser, der vielen Leuten zur Verfügung stehe, sei immer eine gute Sache, begrüsst Lilly die verstärkten Safari-Aktivitäten von Apple. Gleichzeitig zeigte er sich aber auch darüber verwundert, dass Apple dem Diagramm zufolge vor allem den alternativen kleineren Browserentwicklern Marktanteile wegnehmen wolle.

Offenes Web als wichtigstes Ziel

«Wir bei Mozilla haben immer betont, dass der Marktanteil von Firefox niemals wichtiger als unser grösseres Ziel sein darf - nämlich das Web als offene und öffentliche Ressource zu gestalten. Das Web gehört den Leuten und nicht Unternehmen», so der Mozilla-Executive in seinem Eintrag. Grosse Sorgen, dass das Web künftig nur von zwei grossen Browser-Herstellern beherrscht wird, macht sich Lilly allerdings nicht. Der Erfolg von Wikipedia und Linux mache deutlich, dass Anwender sich heute nicht mehr mit den Mono- und Duopolen und Kartellen von gestern abfinden wollen, so der Mozilla-Verantwortliche.

Die am 11. Juni freigegebene Betaversion von Safari für Windows hat Apple zufolge grosses Interesse hervorgerufen. So soll der Browser allein in den ersten 48 Stunden über eine Mio. Mal heruntergeladen worden sein. Während Apple sich auch der eigenen Webseite noch mit Geschwindigkeitsvorteilen gegenüber dem Internet Explorer 7 oder Firefox 2 rühmte, trudelten zahlreiche Rückmeldungen ein, dass der Browser auf der Windowsplattform viele Webseiten nicht korrekt darstelle. Zudem hatte der Browser auch kurz nach dem Erscheinen mit einigen Sicherheitsproblemen zu kämpfen, die Apple zu einem Update nur wenige Tage nach der Veröffentlichung veranlasste.

(ht/pte)

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