Presserat stellt sich hinter «Blick»
«Müll-Kosovare» ist nicht diskriminierend
publiziert: Freitag, 4. Mrz 2011 / 12:34 Uhr
Am Mittwoch hat die Polizei die Wohnung geräumt und den Mann vorübergehend in Gewahrsam genommen.
Am Mittwoch hat die Polizei die Wohnung geräumt und den Mann vorübergehend in Gewahrsam genommen.

Bern - Der Presserat gibt dem «Blick» Recht: Die Boulevardzeitung darf einen Mann, der Abfall vor dem Haus sammelte, als «Müll-Kosovaren» bezeichnen. Diese Wortverbindung sei nicht diskriminierend.

1 Meldung im Zusammenhang
Für die Leserschaft sei klar, dass sich die Wortverbindung «Müll-Kosovare» auf eine Einzelperson und nicht allgemein auf Kosovaren beziehe, teilte der Presserat am Freitag mit. Er hat die Beschwerde eines Lesers deshalb abgewiesen.

Dieser hatte argumentiert, die Zuspitzung verstosse gegen das Diskriminierungsverbot und zementiere Vorurteile gegenüber der kosovarischen Nationalität.

Der Presserat ist gegenteiliger Meinung: Der «Blick» bringe bloss den betroffenen Mann, nicht aber die Kosovaren insgesamt mit dem Begriff «Müll» in Verbindung.

Der aus dem Kosovo stammende IV-Rentner hatte monatelang keine Miete gezahlt und die Kündigung seiner Wohnung ignoriert. Mit einem Müllberg vor dem Haus in Bürglen TG protestierte er gegen die seiner Ansicht nach ungerechte Behandlung. Am Mittwoch hat die Polizei die Wohnung geräumt und den Mann vorübergehend in Gewahrsam genommen.

(bert/sda)

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Bürglen TG - Die Polizei hat am ... mehr lesen 1
Abfallberg vor der Räumung.
Harmlos
Was der Blick schreibt ist im Gegensatz zu dem was die Bürger denken und gelegentlich auch aussprechen harmlos. Was glaubt man denn was für Wörter benutzt werden im Alltag vom Bürger um solche Typen zu benennen. Da fallen ganz andere Wörter. Und man muss froh sein dass das Gesetz diesen Müllmann schützt und Gewalt in der CH zu recht streng bestraft wird. Wenn man diese Gesetze nur 1 Stunde aussetzen würde, was glaubt man denn was da fallen würden? Nur Wörter?
Vorschriftliches
Immer mehr wird das Grundrecht auf freie Meinungsäusserung ausgehebelt.

Extrem sind die Versuche der Organisation der Islamischen Konferenz, jegliche Kritik am Islam nicht nur in islamischen Ländern, sondern weltweit unter Strafe zu stellen.
http://www.kath.net/detail.php?id=28035

Die Jusos wiederum nutzen die Anti-Rassismus-Strafnorm, um ein Meinungsdiktat durchzusetzen.

Das nutzlose und dämliche Anti-Rassismus-Gesetz hat uns immerhin gezeigt, wer zur Diktatur neigt.

Die Jusos haben noch nicht mal begriffen, wieso man sie auf einmal als engstirnig und besserwisserisch begreift.

Ich seh die Leute ausserdem als Gefahr für die Demokratie. Die Jusos hatten keine Argumente mehr, wollten aber unbedingt Unrecht schaffen.

Wer andere Leute mundtot machen will, hat dazu viele Mittel. Die Justiz ist eines davon.

Höchst seltsam, dass eine demokratische Partei sich diktatorischer Mittel bedient. Erinnert an stalinistische Zeiten.

Das Parteiprogramm der SP passt so gesehen genau.
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