Muslime äussern sich zur Minarett-Initiative
publiziert: Sonntag, 18. Okt 2009 / 08:45 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 21. Okt 2009 / 14:51 Uhr

Für die meisten Muslime in der Schweiz sind Minarette nicht besonders wichtig. Durch die Initiative fühlen sie sich aber in die Islam-Ecke gedrängt und verteidgen ihre Religion - obwohl sie dieser kritisch gegenüber stehen.

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«Viele Muslime in der Schweiz sind betroffen und wütend», sagt Hisham Maizar, Präsident der Föderation Islamischer Dachverbände in der Schweiz (FIDS). Zwar besteht die Anti-Minarett-Initiative nur aus einem einzigen Satz («Der Bau von Minaretten ist verboten»), doch die Kampagne suggeriert, dass mit dem Bau von Minaretten der Weg für Burka und Scharia auf helvetischem Boden geebnet würde.

Dabei sei es den meisten säkularen Muslimen in der Schweiz wohl «egal, ob eine Moschee ein Minarett hat», vermutet Tamer Aboalenin. Als Korrespondent des arabischen Fernsehsenders Al-Jazeera in der Schweiz hört er sowohl die Stimmen der Muslime in der Schweiz als auch jene im arabischen Raum.

Obwohl das Minarett kein Bestandteil des Gebets sei, verletze ein Verbot die Gefühle praktizierender Muslime, sagt Aboalenin - und beschreibt den Effekt wie folgt: «Es ist, wie wenn man zehn Teller im Schrank hat, aber fast nie alle braucht. Sobald jemand kommt und sie einem wegnehmen will, fängt man an, sie zu verteidigen.»

In die Ecke gedrängt

Dieses Phänomen stellt Gülizar Cestan vom Forum für einen fortschrittlichen Islam an sich selber fest. «Ich ertappe mich dabei, dass ich plötzlich für etwas Partei ergreife, hinter dem ich gar nicht hundertprozentig stehe», sagt die in der Türkei geborene Zürcherin. «Man wird in diese Ecke gedrängt.»

Cestan bezeichnet sich als nicht-praktizierende Muslimin. Rund 80 Prozent der hiesigen Muslime üben laut Ausländerkommission ihre Religion pragmatisch aus. Insgesamt leben zwischen 350'000 und 400'000 Musliminnen und Muslime in der Schweiz. Der grösste Teil kommt vom Balkan und aus der Türkei - Staaten also, die einen moderateren Islam pflegen als arabische Länder.

Was geschieht nun mit den moderaten Muslimen, die durch die Initiative und die Burka-Raketen-Plakate auf etwas reduziert werden, mit dem sie sich gar nicht identifizieren? Werden sie am Ende gar radikaler? «Ich glaube nicht, dass es diese Initiative schaffen wird, säkulare Muslime zu radikalisieren», sagt der sogenannt höchste Schweizer Muslim, Hisham Maizar.

Debatte ist erwünscht

Die FIDS würde das auch nicht goutieren. «Wir halten radikale Kräfte in Schach - das liegt in unserem Interesse», sagt er. Durch gute Kontakte zu Vereinen und Zentren suche man das Gespräch mit der Masse, insbesondere auch mit den Jungen. «Äussert einer eine radikale Meinung, wird er zurechtgewiesen», sagt Maizar. Man wolle den Raum für Radikale einengen und sie mit Argumenten überzeugen, ohne sie zu diffamieren.

Sie würden gern einen Dialog führen mit den Schweizern, sagen die erwähnten Musliminnen und Muslime - über Kopftuch und Schwimmunterricht, über Menschenrechte und Scharia.

«Eine Debatte über das friedliche Zusammenleben von Christen und Muslimen in der Schweiz ist wichtig», sagt Hisham Maizar. Doch die Minarett-Initiative sei das falsche Mittel: «Sie blockiert den Dialog statt ihn zu fördern.»

Schweizer haben Angst vor Dialog

Das sieht auch die Politikwissenschafterin und Buchautorin Elham Manea so. Unabhängig davon beobachtet sie bei Schweizerinnen und Schweizern eine Angst vor dem Dialog. «Sie haben Angst statt Probleme anzusprechen und klar zu formulieren, dass bestimmte Regeln für alle gelten», sagt die aus dem Jemen stammende Schweizerin.

Dass die von den Initianten geforderte Verfassungspassage dagegen nicht für alle gelten soll, stösst auf wenig Verständnis. Al-Jazeera- Korrespondent Tamer Aboalenin hält es für «besonders stossend» für viele Muslime, dass das Minarett-Verbot nur den Islam betrifft, während es für Buddhisten, Hindus und Anhänger anderer Religionen keine Verbote gibt: «Das ist diskriminierend.»

(fkl/sda)

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Ja, kubra, da gehe ich mit Ihnen einig!
Das heisst aber, dass WIR, jede/r Einzelne von uns sich mit Anstand dort zur Wehr setzen muss - notfalls die Polizei einschalten. Andere Behörden sind weniger geeignet - und damit beitragen, dass diese "Gäste" lernen, dass sie sich bei uns an unsere Gesetze zu halten haben und dies zu 100 Prozent!

Dies setzt natürlich voraus, dass uns, den normalen Bürgern dieses Landes der Rücken massiv verstärkt wird und die Ordnungsorgane rasch und vorerst in grösserer Anzahl, als bisher, präsent sein müssten und sein könnten, wenn's irgendwo wieder brenzlich wird!

Nach einiger Zeit wäre dann klar, wer in der Schweiz das Sagen hat. Die Schweizer selbst oder die nicht hier aufgewachsenen, resp. Zuzüger, die Mühe haben, sich gesetzmässig zu verhalten - DARÜBER könnte man auch abstimmen, damit es einmal alle hören und wirklich annehmen müssten!

Es ist peinlich, dass wir offenbar beginnen müssen, dort, wo WIR unsere Kinder gelernt hatten, wie wir leben möchten und wie es auch andere von uns erwarten!
Stammwürze
Zitat Midas
"war mir klar dass mein Aufenthalt in der U.A.E. spätestens dann attackiert wird,"
Nicht von mir. Ich beneide Sie höchstens darum. (wenigstens für kurze Zeit. Auf Dauer würde mir das richtige Bier fehlen. Heinecken hat man einfach schnell über).

Zitat Midas
"Ich wiederhole das: einfach als juristische Vorlage betrachtet. Wozu Sie, Caissa und Ariel offenbar gänzlich unfähig sind."

Das ist es eben nicht Midas. Wenn es so rational abhandelbar wäre, wäre es kein Streithema, sondern eine Rechenaufgabe und wäre keiner weiteren Posts wert.

Zitat Midas
"wobei es mir nicht um die Verteidigung des Islams oder Muslime geht, sondern um die Schweiz und ihre Freiheiten."
Glaub ich Ihnen. Ich bin eben nur der Meinung, dass wir unsere Freiheit diesmal nicht mit einseitiger Toleranz und Nachsicht verteidigen können, sondern ein klares Signal auch an unsere Politiker schicken müssen, bevor es zu spät ist.

"Enttäuschend für mich ist höchstens das grosse Schweigen der Linken und Gemässigten hier, die ansonsten die ganze Zeit von Ethik, Moral und Rechtschaffenheit quatschen, bei diesem Thema aber das Forumsfeld fast ganz der rechten Fratze des Populismus überlassen."

Hmmm. Fratze des Populismus? Unhöflich. Ich mein. Klar ist ihr Aussehen Geschmackssache. Aber über die Antwort zur Frage ihrer politischen Richtung und Unabhängigkeit, gibt's glaub ich keine Uneinigkeiten. Sie macht häufig klare Ausagen.

http://www.bz-berlin.de/archiv/emma-chefin-alice-schwarzer-warnt-mit-d...

Midas. Wer sich klar äussert bietet bewusst Angriffsfläche. Ich danke Ihnen für die ehrliche und mutige Meinungsäusserung.
An den Stammtisch
Wenn Sie also mit Fundamentalismus antreten wollen, sind sie nicht besser als die, die wir alle bekämpfen wollen.

Als ich mich auf eine juristische und nicht islamistische Betrachtungsweise in diesem Forum einliess und mich exponierte, war mir klar dass mein Aufenthalt in der U.A.E. spätestens dann attackiert wird, wenn der Gegenseite langsam die Argumente ausgehen. Diese billige Verhaltensweise war so offensichtlich voraussehbar, dass ich mich schon fragte warum es so lange dauerte bis nach Schema gehandelt würde:
Person persönlich angreifen, diskreditieren und als befangen hinstellen.

Beeindruckt mich leider überhaupt nicht. Die Beiträge von Ihnen, Caissa und Ariel sind dazu einfach zu schwach.

Wir werden keine Basis für gegenseitiges Verständnis finden. Der Hauptgrund sehe ich darin, dass es den Befürwortern wie Ihnen nicht möglich ist einmal so viel Fantasie aufzuwenden diese Vorlage ohne den Islam und den entsprechenden Vorurteilen zu betrachten. Einfach als juristische Vorlage.

Ich wiederhole das: einfach als juristische Vorlage betrachtet. Wozu Sie, Caissa und Ariel offenbar gänzlich unfähig sind.

Wenn Sie dies nämlich einmal tun würden, dann bliebe nur eine Gesetzesvorlage die eine Minderheit diskriminiert und benachteiligt.

Wohin würde es führen wenn wir alle unsere Gesetze nach Sympathie für eine Volksgruppe oder einen Glauben gestalten würden oder uns nur noch von nicht fundierter Furcht leiten lassen würden? Ja wohin würde es sogar führen, wenn wir uns, dazu verleiten lassen Gegenrecht zu fordern und dazu den kleinsten Stand als Vergleich nehmen, die fundamentalistischen, islamischen Unrechtsregime und Diktaturen?

Wie können die USA jetzt zum Beispiel einer islamischen Diktatur den Vorwurf der Folter machen, wenn sie es selbst gemacht haben? Wie können sie die freie Welt verteidigen und China Menschenrechtsverletzungen vorwerfen, wenn sie diese mit Guantanamo selbst mit Füssen getreten haben. Wie können wir international Rassen- und Glaubensdiskriminierung bekämpfen, wenn wir selber solche Gesetze einführen?

Das sind meine Argumente. Auf diesem Level möchte ich mit Ihnen allen diskutieren. Sie dagegen bringen nur Populismus, Rassismus, Angstmacherei und dumme Sprüche, gewürzt mit ausgesuchten Zitaten und anderen Links mit Meinungen von anderen, ohne sich je auf eine richtige argumentative Diskussion einzulassen. Auch wenn Schmidt in diesem Punkt und bezogen auf diese Situation recht hat. Trotzdem hat es mit der Schweizer Abstimmung nichts zu tun.

Die meisten der feigen Befürworter haben nicht mal genug Eier eine Diskriminierung zuzugeben und für Ihre Meinung einzustehen. Stattdessen verstecken sie sich hinter Zitaten, ausgewählte Berichten und Vorurteilen. Mit allen Ihren Argumenten gegen den Islam, mit all den angeblichen Fakten die Sie aufzählen, können Sie eines nicht wegzaubern:

Es ist und bleibt ein der Schweiz unwürdiges Diskriminierungsgesetz. Diesmal würde es Muslime treffen, nächstes Mal andere.

Ich stehe für meine Standpunkt ein, wobei es mir nicht um die Verteidigung des Islams oder Muslime geht, sondern um die Schweiz und ihre Freiheiten. Auch wenn das für die Befürworter hier offensichtlich "zu hoch" ist um es am Stammtisch zu verstehen.

Enttäuschend für mich ist höchstens das grosse Schweigen der Linken und Gemässigten hier, die ansonsten die ganze Zeit von Ethik, Moral und Rechtschaffenheit quatschen, bei diesem Thema aber das Forumsfeld fast ganz der rechten Fratze des Populismus überlassen.
Fundus
Zitat Midas
"Fundamentalismus mit Fundamentalismus bekämpfen."

Leider muss ich das wohl. Unseren Regierungsvertretern trau ich nicht zu, dass sie sich diesbezüglich in die Nesseln setzen und auch einmal den Vorwurf des Rassismus aushalten, um für die Rechte der Einheimischen einzustehen. Lieber gibt man nach, bis man mit dem Rücken an der Wand steht. Frei nach dem Motto "der Klügere gibt nach, bis der Esel regiert".

Wenn der Vertreter der Moslems Maizar schon mal anmerkt
"Sie würden gern einen Dialog führen mit den Schweizern, sagen die erwähnten Musliminnen und Muslime - über Kopftuch und Schwimmunterricht, über Menschenrechte und Scharia."

dann sagt mir das, dass er noch nicht begriffen hat, dass es für diese Diskussion keinen Platz hat. Ausserdem zeigt sich hier ein Muster.
Zuerst wird den Einheimischen ein schlechtes Gewissen eingeimpft, um im gleichen Atemzug Forderungen zu stellen. Die nächste Stufe ist Gewalt und das Vereinnahmen und Instrumentalisieren derjenigen, die vor dieser Gewalt Angst haben, oder sich davor scheuen, etwas politisch Unkorrektes zu sagen.

Damit hat man es in Deutschland, Frankreich und England geschafft, ganze Stadtviertel von den Einheimischen zu erpressen.
Was man damit auch erreicht hat, ist, dass die Deutsche Bundespolizei Szenarien übt, die den Bürgerkrieg vorwegnehmen. Falls die Bevölkerung die Schnauze so übervoll hat, dass sie zu den Waffen greift und auf Selbsthilfe macht.

Apropo Schnauze
http://www.focus.de/politik/deutschland/helmut-schmidt-ii_aid_95473.ht...
7 Millionen auf 82 Millionen
Man rechne das auf die Schweiz.

Ich würde sagen, der Volkskörper sollte erst mal Zeit bekommen, das Geschluckte zu verdauen, bevor wir wieder über ortsuntypische Minarette nachdenken können.
Fundis
Also wie in anderen Berichten geschrieben:

Fundamentalismus mit Fundamentalismus bekämpfen.
Unterschied
Zitat Midas
"Wenn Sie sagen dieses Diskriminierungsgesetz ist nicht rassistisch, so ist das einfach nur verlogen."

Nochmals Midas
Mir geht's nicht um Rasse oder Hautfarbe, sondern eine fundamentalistische, rassistische und faschistische Strömung. Dies kann ein eingewanderter deutscher Convertit sein, aber auch ein Türke zweiter Generation in der Schweiz.
Nachtrag
Es wurden schon viele gute Initiativen abgelehnt, wenn Sie gegen etablierte Macht ging.

Das traurige an dieser Vorlage ist ja, dass Sie überhaupt vor das Volk kommt. Sie steht meines Erachtens im Gegensatz zu den Grundgesetzen und Gleichbehandlung in der Schweiz.
Unglaublich
Ich glaube es einfach nicht. Wie können Sie nur etwas abstreiten, was offensichtlich ist.

Es betrifft NUR EINE Religionsgruppe, EINE Art von Gebäude und ist absolut nicht NUR gegen "eine Strömung" gerichtet. Wir stimmen über ein Gesetz ab, welches NUR Muslime benachteiligt. Keine Katholiken, keine Protestanten, keine Buddhisten, keine Juden. Dieses Gesetz betrifft NUR den Bau von muslimischen Gebäuden.

Mit so einem dummen Gesetz können Sie weder etwas gegen den Islam ausrichten noch gegen die Extremisten. Jeder der diesem Gesetz zustimmt ist ein Rassist. Auch wenn er das nie zugeben würde. Wenn Sie sagen dieses Diskriminierungsgesetz ist nicht rassistisch, so ist das einfach nur verlogen.
Nicht ganz beides das gleiche
Zitat Midas
"Nun, wenn ein Gesetz per Definition rassistisch ist, ist es die Wahrheit. Das andere können Sie, wenn Sie wollen, als meine Sichtweise betrachten. "

Es ist eben NICHT rassistisch sondern gegen eine Strömung innerhalb einer Religion gerichtet.
Egal welcher Hautfarbe oder Rasse jemand angehört.
Beides
Nun, wenn ein Gesetz per Definition rassistisch ist, ist es die Wahrheit. Das andere können Sie, wenn Sie wollen, als meine Sichtweise betrachten.

Ich persönlich glaube ja, der Mensch ist an und für sich ein Rassist. Auch ich bin nicht ganz frei von Rassismus. Keiner ist es. Jemand hier im Forum hat mal gefragt wer seine Kinder in eine Schweizer Schule mit 80 % Ausländeranteil schicken würde. Ich jedenfalls konkret krass nicht. Multikulti ist für mich soweit OK, als es nicht zum Nachteil der eigenen Bevölkerung gereicht.

Gegen diese Art von Islam wehre ich mich auch. Auch die gebildeten und friedlichen Muslime. Auch bei den Katholiken gibt es viele die andere als minderwertig sehen. Bestes Beispiel der englische Holocaustleugner von Bischof. Oder die extrem orthodoxen Juden, für die wir anderen auch alle minderwertig sind.

Aber genau darum sollten wir Minarette nicht verbieten. Wir können nicht alle abstrafen. Dieses Gesetz ist rassistisch, weil es sich ausschliesslich gegen Gebäude von Muslimen richtet. Eine andere Bezeichnung für ein Gesetz dass sich exklusiv gegen eine Religionsgemeinschaft richtet gibt es nicht. Das ist nur der Fakt.

Ich habe immer wieder geschrieben, dass ich nicht den Islam verteidige, sondern die Werte der Schweiz. Ich weiss schon was Sie meinen und bin auch gegen Extremismus aller Lager.

Das mit dem "Dreckschweizer" ist ein Punkt, der mich selber massiv aufregt. Wie können wir ein Rassismusgesetz zulassen, welches die eigene Bevölkerung benachteiligt? Ein solches Gesetz hat nur eine Existenzberechtigung wenn es für alle gilt. Ich hoffe da auf Gerichtsfälle die mal einen Standpunkt setzen.

Ich habe auch geschrieben dass Kopftücher in der Schule oder Dispens für den Schwimmunterricht, als Beispiele, nicht verhandelbar sind. Wer in die Schweiz kommt muss sich unserer Kultur anpassen oder verschwinden. Das gleiche müssen wir in arabischen Ländern auch machen. Wir sind so bedacht es anderen Kulturen recht zu machen, dass wir unsere eigene kaputt machen.

Aber ein Minarett ist nur ein Gebäude und unterliegt der Bauverordnung. Wir sollten trotzdem die Guten und ein Demokratievorbild sein, Kubra. Eben auch gegen diese Islam-Spinner.
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