Nicht schwer verstrahlt
Mutmassliche Nuklear-Diebe aus Spital entlassen
publiziert: Samstag, 7. Dez 2013 / 14:38 Uhr
Offenbar kamen die Verdächtigen mit der Substanz Kobalt-60 in Kontakt.(Symbolbild)
Offenbar kamen die Verdächtigen mit der Substanz Kobalt-60 in Kontakt.(Symbolbild)

Die mutmasslichen Diebe radioaktiven Materials in Mexiko sind offenbar nicht schwer verstrahlt worden. Nach mehrstündigen Untersuchungen wurden sie aus einem Spital in Pachuco entlassen und der Polizei übergeben, wie das Gesundheitsministerium des Bundesstaats Hidalgo mitteilte.

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Der Zustand der Männer im Alter zwischen 16 und 38 Jahren sei stabil. Für Menschen, die mit ihnen in Kontakt kamen, bestehe kein Gesundheitsrisiko, hiess es in der Mitteilung. Zuvor hatte es geheissen, das radioaktive Material könne Menschen innerhalb kürzester Zeit töten.

Mit Kobalt-60 in Kontakt gekommen

Die sechs Verdächtigen waren auf dem Weg zur Ortschaft Zumpango im Bundesstaat México festgenommen und wegen des Verdachts auf Strahlenkrankheit ins Spital gebracht worden, wie die Zeitung "Reforma" unter Berufung auf den Minister für öffentliche Sicherheit in Hidalgo, Alfredo Aedo Mayorga, berichtete. Bei den Festgenommenen handle es sich um die zwei Haupttäter und vier Komplizen.

Sie hatten Anfang der Woche einen Lastwagen mit Nuklearmaterial aus dem Medizinbereich gestohlen. Offenbar brachen sie den Schutzbehälter auf und kamen dabei mit der Substanz Kobalt-60 in Kontakt. Die Diebe hatten es wohl auf den Transporter abgesehen und den Metallkopf eines Geräts zur Strahlentherapie nur aus Versehen geöffnet.

(ig/sda)

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