Italienische Polizei verbucht Erfolg
Mutmasslicher Boss der 'Ndrangheta gefasst
publiziert: Freitag, 10. Feb 2012 / 18:56 Uhr
Der italienischen Polizei gelang ein Schlag gegen die Mafia.
Der italienischen Polizei gelang ein Schlag gegen die Mafia.

Rom - Ein mutmasslicher Boss der 'Ndrangheta, dem Arm der Mafia in der süditalienischen Region Kalabrien, ist am Freitag der Polizei ins Netz gegangen. Es handelt sich um den 52-jährigen Rocco Aquino, der laut Polizei zu Italiens meist gesuchten Kriminellen zählt.

2 Meldungen im Zusammenhang
Er wurde in einem Schutzkeller unter seiner Wohnung in der kalabresischen Ortschaft Gioiosa Ionica entdeckt, teilte die Exekutive mit. Aquino gilt als Nummer eins der 'Ndrangheta im Raum der Stadt Reggio Calabria und wurde seit Juli 2010 gesucht.

Damals war er bei einer grossangelegten Razzia gegen die 'Ndrangheta der Verhaftung entkommen. Die Razzia hatte zur Festnahme von über 300 Personen in mehreren italienischen Regionen geführt. Wegen mafiösen Delikten hatte die Staatsanwaltschaft von Reggio Calabria für Aquino 20 Jahre Haft gefordert.

Die 'Ndrangheta hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zur stärksten und meist gefürchteten Mafiagruppe Italiens entwickelt. Sie hat ihren Ursprung in der Region Kalabrien an der Stiefelspitze. Die drei anderen Mafiagruppen sind die Camorra in Neapel, die Cosa Nostra aus Sizilien und die kleinere Sacra Corona Unita aus Apulien.

(fest/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Die circa 60 Verhaftete wurden in Untersuchungshaft genommen oder unter Hausarrest gestellt.
Neapel - Dutzende mutmassliche Mafiosi sind rund um Neapel festgenommen worden. Ausserdem stellten italienische Sondereinheiten am Montag Gebäude, Grundbesitz und Fahrzeuge im Wert von ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz seit Jahren rückläufig. So viel zu den guten Nachrichten. Damit das auch so bleibt, ist es wichtig, grundsätzlich auf gutes Material an den Schwachstellen (Türen, Fenster, Tore) zu setzen und zusätzliche Sicherungen zu installieren.
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz ...
Publinews Smarter Einbruchschutz  Nahezu alle Diebstahlkategorien weisen eine rückläufige Tendenz auf. 2017 wurden in der Schweiz 4,9 Einbrüche pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt. Das entspricht 113 Einbruch- und Einschleichdiebstählen pro Tag. 2012 lag diese Zahl bei 202. mehr lesen  
Opfer weiterhin vermisst  Rafz ZH - Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagvormittag in Rafz ZH zwei Personen verhaftet: Sie stehen unter dem dringenden Verdacht, einen seit dem 22. April vermissten ... mehr lesen
Der 67-Jährige Gino Bornhauser wird seit dem 22. April vermisst.
In Indien hat es 18,3 Millionen Sklaven.
Deutlich höhere Zahl  Sydney/London - Mindestens 45,8 Millionen Menschen leben zurzeit weltweit in modernen ... mehr lesen  
Flüchtiger Mörder  Aarau - Der flüchtige Mörder, der aus der Psychiatrischen Klinik Königsfelden in Windisch AG ausgebrochen ist, hätte in einer Einrichtung mit höherer Sicherheitsstufe untergebracht werden sollen. Von möglichen Institutionen erhielten die Aargauer Behörden allerdings Absagen. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 13°C 21°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Basel 16°C 20°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt
St. Gallen 13°C 19°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass bedeckt, wenig Regen
Bern 13°C 20°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wolkig, aber kaum Regen
Luzern 13°C 22°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Genf 15°C 22°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt
Lugano 16°C 23°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt mit Gewittern gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten