Mutmasslicher Lindh-Mörder bestreitet Tat - Rechtextremistischer Hintergrund in Frage gestellt
publiziert: Mittwoch, 17. Sep 2003 / 11:58 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 17. Sep 2003 / 12:26 Uhr

Stockholm - Der Hauptverdächtige im Mordfall der schwedischen Aussenministerin Anna Lindh soll nach Berichten von mehreren Internetportalen schwedischer Zeitungen die Tat bestreiten. Ein Radio in Stockholm stellt den Zusammenhang zur rechtsextremen Szene in Frage.

2 Meldungen im Zusammenhang
Das DNA-Material des 35-Jährigen soll mit den Spuren auf der am Tatort gefundenen Baseballkappe verglichen werden.

Spezialisten analysieren ausserdem die sichergestellte Tatwaffe, Blutspruen sowie zwei gefundene Kleidungsstücke.

In allen Äusserungen von Polizeivertretern wurde vor einer Überbewertung der Festnahme gewarnt. Sie sei auch nur mit angemessenen Verdachtsmomenten begründet worden, was nach schwedischem Recht die schwächste mehrerer Möglichkeiten ist.

Monatelangen Ermittlungen

Man verfolge weiterhin auch andere Spuren intensiv und stehe vor monatelangen Ermittlungen.

Der Hauptverdächtige hat indes die Tat nach Zeitungsangaben abgestritten. Die Polizei wollte einen entsprechenden Bericht des Blattes Expressen jedoch nicht bestätigen. Der 35-Jährige war am Dienstag in einer Stockholmer Kneipe festgenommen worden.

Keine Anzeichen von Rechtsextremistischen Hintergund

Im Radio gab ein Polizeisprecher an, dass es keinerlei Anzeichen für einen rechtsextremistischen Hintergrund des Attentates gebe. Zeitungen hatten zuvor berichtet, dass der mutmassliche Täter mit führenden schwedischen Neonazis gut befreundet sei.

Schwedische Neonazis sind in der Vergangenheit vor Gewaltverbrechen nicht zurückgeschreckt. 1999 wurde ein prominenter Gewerkschafter von drei Rechtsextremisten vor seiner Haustür im Stile einer Hinrichtung erschossen.

Im selben Jahr starben nach einem Bankraub zwei schon entwaffnete Polizisten im Kugelhagel flüchtender Rechtsradikaler. Unter dem Auto eines Journalisten-Ehepaares, das in der rechten Szene recherchierte, explodierte wenig später eine Bombe.

(bsk, news.ch mit Agenturen)

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