Mutter Teresas Fans zu arm für Rom-Reise
publiziert: Samstag, 18. Okt 2003 / 07:05 Uhr

Rom - Die Seligsprechung von Mutter Teresa am Sonntag ist für die Hotel- und Andenkenbranche in Rom schon jetzt eine Enttäuschung. Die Anhänger der Friedensnobelpreisträgerin sind offenbar zu arm, um in Scharen zu ihrer Seligsprechung zum Petersplatz zu pilgern.

Mutter Teresa würde nur die Armen anlocken und die können sich keine Reise leisten.
Mutter Teresa würde nur die Armen anlocken und die können sich keine Reise leisten.
Die hunderttausendfach erwarteten Zimmerbuchungen sind ausgeblieben. Wir hatten keinen einzigen Anruf deswegen. Mein Telefon ist tot, sagte Alice Moccia von der Pension Casa Felice nahe dem Vatikan.

Ganz anders war es bei der Heiligsprechung des Opus-Dei-Gründers Josemaria Escriva. Bei Escriva gab es eine Invasion, sagte Moccia. Die ersten Buchungen seien bereits sechs Monate im Voraus eingegangen. Ich hätte das Haus 150 Mal füllen können.

Laut Vatikan kamen 400 000 Menschen zur Heiligsprechung Escrivas im Oktober 2002. Genau so viele waren es bei der Heiligsprechung des italienischen Mystikers und Mönchs Pater Pio von Pietrelcina im Juni 2002.

Als Engel der Armen, die ihrer Arbeit in den Slumvierteln von Kalkutta nachging, ist Mutter Teresa weltweit viel bekannter als die beiden Heiligen. Mit ihrer Seligsprechung am Sonntag wird die 1997 verstorbene Ordensgründerin zudem ungewöhnlich schnell an die Schwelle des Heiligenstatus gebracht werden.

Dennoch erwarten die italienischen Behörden nur rund 250 000 Pilger zu den Feierlichkeiten. Hinter Opus Dei und Pater Pio stehen grosse Organisationen, nicht aber hinter dem Mutter-Teresa-Kult, sagte ein Sprecher der italienischen Sicherheitskräfte.

(rr/sda)

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