Muttertagsrache: Tochter auf die Autobahn geworfen
publiziert: Dienstag, 9. Mai 2006 / 20:16 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 10. Mai 2006 / 08:19 Uhr

Madrid - Aus Wut über die Weigerung seiner Frau, zu ihm zurückzukehren, hat ein 38-jähriger Mann in Südspanien seine Tochter auf der Autobahn vor fahrende Autos gestossen.

Der Mann fuhr erst auf der Autobahn in Gegenrichtung und kollidierte. (Archivbild)
Der Mann fuhr erst auf der Autobahn in Gegenrichtung und kollidierte. (Archivbild)
Wie durch ein Wunder überlebte die Eljährige schwer verletzt. Nun befindet sich das Mädchen mit schwerem Schädeltrauma und Würgemalen auf der Intensivstation eines Kinderspitals im andalusischen Malaga. Spanischen Medienberichten zufolge hatte sich der Zwischenfall bereits am Sonntag zugetragen.

Mehrere Autofahrer hatten die Polizei wegen eines Geisterfahrers auf der Autobahn alarmiert. Nachdem er einen entgegenkommenden Wagen gestreift hatte, stieg der Mann aus, zog seine Tochter an den Haaren aus dem Wagen und schleuderte sie gleich zwei Mal gegen vorüberfahrende Fahrzeuge. Diese konnten gerade noch ausweichen.

Den Polizisten erzählte das Mädchen, ihr Vater habe zuvor rund ein dutzend Mal versucht, sie mit dem Sicherheitsgurt zu erwürgen. Die Mutter vermutet, ihr Mann habe sich am spanischen Muttertag dafür rächen wollen, dass sie nicht mehr zu ihm zurückkehren wollte.

(fest/sda)

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