NASA von Eisklumpen-Fund überzeugt
publiziert: Freitag, 20. Jun 2008 / 20:31 Uhr

Tucson - Die Marssonde «Phoenix» hat nach Überzeugung der US-Raumfahrtbehörde NASA schon ein paar Krümel Eis freigelegt. Die würfelgrossen hellen Klümpchen lagen nach NASA-Angaben noch vor wenigen Tagen in einer von «Phoenix» gezogenen Furche im Marsboden und sind nun weg.

Die Klumpen verschwanden innerhalb von Tagen.
Die Klumpen verschwanden innerhalb von Tagen.
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«Es muss Eis sein», sagte Peter Smith, Forschungsleiter der «Phoenix»-Expedition von der Universität Arizona in Tucson.

«Diese kleinen Klumpen sind innerhalb von ein paar Tagen völlig verschwunden. Das ist der perfekte Beweis, dass es sich um Eis handelt», jubelte Smith.

Zunächst habe sich die Frage gestellt, ob es nicht Salz sein könnte. «Aber Salz kann dies nicht tun», sagte er mit Verweis auf das Verschwinden.

Regelmässige Schmelze?

Eis kann sich vom festen Zustand direkt in den gasförmigen verwandeln, was Chemiker als Sublimieren bezeichnen. Die Bodenfurche hatte der Roboterarm der Raumsonde am 15. Juni auf dem Mars hinterlassen.

Die «Phoenix»-Expedition in der Nordpol-Region des Roten Planeten soll unter anderem untersuchen, ob das Eis nahe der Marsoberfläche regelmässig schmilzt und es dort somit zumindest theoretisch Lebensraum für Mikroorganismen gibt.

Zu klären ist auch, ob der Boden lediglich wenige Zentimeter oder möglicherweise mehr als einen halben Meter tief gefroren ist. Wasser wurde auf dem Mars bislang nur in gefrorenem Zustand beobachtet. In einer früheren Warmphase des Roten Planeten könnte es jedoch flüssig gewesen sein und damit die Basis für Leben geboten haben.

(ht/sda)

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