NATO-Staaten verlängern KFOR-Einsatz
publiziert: Donnerstag, 12. Jun 2008 / 14:52 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 12. Jun 2008 / 15:10 Uhr

Brüssel - Die 26 NATO-Staaten haben sich auf eine Verlängerung und Ausweitung des Einsatzes der von der NATO geführten Kosovo-Truppe KFOR geeinigt.

Spanien werde auch weiterhin in der KFOR aktiv bleiben.
Spanien werde auch weiterhin in der KFOR aktiv bleiben.
3 Meldungen im Zusammenhang
Demnach soll die knapp 16'000 Soldaten starke KFOR künftig auch die Ausbildung der neuen Kosovo-Armee Kosovo Security Force (KSF) übernehmen, sagten Diplomaten in Brüssel.

Unmittelbar vor einem Treffen der NATO-Verteidigungsminister erklärte Spanien im Kreis der NATO-Botschafter, es werde an dieser Ausbildungsaufgabe nicht teilnehmen. Madrid erkennt die Unabhängigkeit des Kosovos nicht an.

Spanien werde jedoch die offizielle Beschlussfassung der Minister über den neuen Operationsplan nicht blockieren und auch weiterhin in der KFOR aktiv bleiben.

Rumänien und die Slowakei, die ebenfalls das Kosovo nicht anerkennen, liessen die Beteiligung an der Ausbildungsmission offen. Der Operationsplan bestätigt, dass die KFOR weiterhin aufgrund eines Mandats des UNO-Sicherheitsrates im Kosovo bleiben werde.

Auch der Einsatz von Schweizer Soldaten im Kosovo wird fortgesetzt. Am Mittwoch stimmte der Ständerat für die Verlängerung des Swisscoy-Einsatz in der KFOR bis 2011. Neu kann der Bundesrat bei einer Verschärfung der Lage den Maximalbestand von 220 Armeeangehörigen um eine Einsatz-Reserve von 50 Personen aufstocken.

(bert/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Brüssel - Die Soldaten der Kosovo-Truppe der NATO (KFOR) werden künftig ... mehr lesen
Die KFOR-Truppen sollen in den unruhigen Norden verlegt werden.
Soldaten in gepanzerten Fahrzeugen gingen überall in der Stadt in Stellung. (Archivbild)
Pristina - Nach den schweren ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Übung mit 500 Helfern  Mit einem simulierten Attentat im Stade de France ist am Dienstag ein Worst-Case-Szenario für die EM in Frankreich durchgespielt worden. mehr lesen 
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. ... mehr lesen   1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck nahm an der Gedenkfeier teil.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 2°C 14°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Basel 4°C 15°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 4°C 12°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 3°C 14°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Luzern 3°C 14°C Nebelfelderleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 5°C 16°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Lugano 7°C 18°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten