NATO warnt vor Verzögerungen im Kosovo
publiziert: Freitag, 27. Apr 2007 / 21:02 Uhr / aktualisiert: Freitag, 27. Apr 2007 / 21:21 Uhr

Oslo - Die NATO-Aussenminister haben in Oslo über den künftigen Status von Kosovo beraten. Trotz des drohenden Vetos von Russland sprachen sie sich für eine rasche Lösung der Frage im UNO-Sicherheitsrat aus.

Die Souveränität der Provinz sei die einzige denkbare Lösung.
Die Souveränität der Provinz sei die einzige denkbare Lösung.
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«Die NATO ist besorgt, dass unnötige Verzögerungen die Gefahr von Spannungen vergrössern», sagte NATO-Sprecher James Appathurai nach Beratungen der Minister in Oslo. Es habe Einigkeit darüber geherrscht, «dass es zu den Vorschlägen des UNO-Sonderbeauftragten Martti Ahtisaari keine Alternative gibt».

Um Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen zu bringen sind die USA und einige andere Nato-Staaten nach Angaben von Diplomaten allerdings bereit, stärker auf die Befürchtungen der serbischen Minderheit der Provinz einzugehen.

Dies dürfe die Prinzipien der Vorschläge des UNO-Vermittlers Martti Ahtisaari aber nicht in Frage stellen. Ahtisaari hatte für die fast nur noch von Albanern bewohnte Provinz die Unabhängigkeit unter internationaler Aufsicht vorgeschlagen.

Der UNO-Sicherheitsrat informierte sich in der Kosovo-Hauptstadt Pristina aus erster Hand über die Lage. Die Führung der Kosovo-Albaner hatte dabei noch einmal klar gemacht, dass die Souveränität der Provinz die einzige denkbare Lösung sei.

Am Vortag hatte die serbische Staats- und Regierungsspitze gegenüber den Sicherheitsratsvertretern noch einmal verlangt, das Kosovo müsse mit grosser Autonomie bei Serbien bleiben.

(smw/sda)

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