NEAT-Arbeiter verlangen tiefere Lebenskosten

publiziert: Samstag, 12. Jul 2008 / 15:46 Uhr / aktualisiert: Samstag, 12. Jul 2008 / 18:11 Uhr

Sigirino - Die Arbeiter der NEAT-Baustelle in Sigirino TI am Monte Ceneri haben am Morgen die Arbeit niedergelegt. Sie kritisieren, dass die vertraglichen Vereinbarungen zu Kost und Logis nicht eingehalten würden.

Die Arbeiter hätten sich am frühen Morgen zu einer Versammlung getroffen und entschieden, die Arbeit niederzulegen (Archivbild)
Die Arbeiter hätten sich am frühen Morgen zu einer Versammlung getroffen und entschieden, die Arbeit niederzulegen (Archivbild)
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Die Arbeiter hätten sich am frühen Morgen zu einer Versammlung getroffen und entschieden, die Arbeit niederzulegen, teilten die Gewerkschaften UNIA und OCST mit.

Mit dem Direktor des Konsortiums Monte Ceneri habe es bereits ein Treffen gegeben, um die Modalitäten für eine Einigung und eine rasche Wiederaufnahme der Arbeit zu besprechen.

Die Gewerkschaften machen geltend, dass auf den anderen NEAT-Baustellen in Bodio TI und Faido TI höhere Entschädigungen für Kost und Logis bezahlt würden. Diese betrügen dort 43 Franken statt bloss 16 Franken pro Tag wie in Sigirino.

«Illegaler» Streik

Konsortiumsdirektor Gian Luca Lardi sagte auf Anfrage, eine Sitzung mit den Gewerkschaften sei für Sonntag anberaumt. Den Streik verurteilte er als «illegal»; die Gewerkschaften würden trotz des geltenden Landesmantelvertrags den Arbeitsfrieden brechen.

Auf der Baustelle arbeiten zwischen 150 und 200 Personen, wie Renzo Simoni, Geschäftsleiter bei der AlpTransit Gotthard, auf Anfrage sagte.

Es sei Sache des Konsortiums, das Problem zu lösen, sagte Simoni. Die AlpTransit Gotthard halte sich aus dem Konflikt heraus. Man hoffe aber, dass die Arbeitsniederlegung nicht länger dauere. Sollte es wegen des Streiks zu Verzögerungen bei den Bauarbeiten kommen, wäre das Konsortium schadenersatzpflichtig.

(bert/sda)

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