NEAT-Tunnelbauer auf Kurs
publiziert: Donnerstag, 6. Apr 2006 / 15:39 Uhr

Bern - Am Gotthard sind fast 60 Prozent der Stollen und Tunnel für die Neue Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) ausgebrochen worden; allein im letzten Jahr kamen 21 Kilometer dazu.

Mit fortschreitender Bauzeit werden die geologischen Risiken kleiner.
Mit fortschreitender Bauzeit werden die geologischen Risiken kleiner.
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Einiger Problemzonen zum Trotz sehen sich die Tunnelbauer auf Kurs.

Peter Zbinden, Vorsitzender der der Geschäftsleitung der AlpTransit Gotthard AG (ATG), stellte anlässlich einer Filmpremiere in Luzern den aktuellen Stand der Arbeiten vor. 90,8 oder fast 60 Prozent der insgesamt 153 Kilometer Stollen, Schächte und Tunnel waren Ende März ausgebrochen.

Unlängst wurden zudem die Verträge für erste Vorarbeiten am Ceneri- Basistunnel im Tessin unterzeichnet. Am 2. Juni sollen die eigentlichen Bauarbeiten beginnen. Laut Zbinden dürfte das auf rund 2 Mrd. Franken veranschlagte Bauwerk nach neusten Erkenntnissen wie ursprünglich geplant 2018 fertig sein.

Wiederholung der Vergabe in Erstfeld

Zu Verzögerungen kommt es beim Gotthard-Basistunnel im Abschnitt Erstfeld-Amsteg, dessen Vergabe nach einem Rekurs wiederholt werden muss. Laut Zbinden dürfte sich der Bau um «mindestens ein Jahr» verzögern; die Mehrkosten seien noch offen.

Da es sich um ein laufendes Verfahren handle, wollte sich Zbinden zur umstrittenen Vergabe nicht äussern. Keinen Kommentar gab er auch zu den Gründen des angekündigten Rücktritts von ATG- Verwaltungsratspräsident Franz Kellerhals sowie zu weiteren personellen Angelegenheiten innerhalb des Unternehmens ab.

Was die Kosten angeht, sieht sich die ATG auf Kurs. Gotthard- und Ceneri-Basistunnel dürften nach heutigem Stand rund 10,2 Mrd. Franken kosten, 2,3 Mrd. mehr als bewilligt. Ein grosser Teil davon ist laut Zbinden durch Mehrinvestitionen in die Sicherheit bedingt.

Mit fortschreitender Bauzeit werden zumindest die geologischen Risiken kleiner: Lagen sie bei Baubeginn noch bei 25 Prozent, werden sie gegenwärtig noch mit 10 Prozent beziffert.

(bert/sda)

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