Pfadi verlor gegen Suhr
NLA Handball-Playoffs: Otmar-Debakel in Schaffhausen
publiziert: Sonntag, 22. Apr 2001 / 21:37 Uhr

Schaffhausen - In den Playoff-Halbfinals der NLA-Handballer sind die vermeintlichen Favoriten vor unliebsamen Überraschungen nicht gefeit: St. Otmar St. Gallen wähnte sich nach dem donnerstäglichen Kantersieg gegen die Kadetten offenbar zu früh in Sicherheit und erlitt in Schaffhausen ein 23:32-Debakel.

Weiterführende Links zur Meldung:

Kadetten Schaffhausen Homepage

www.kadettensh.ch

Die Entscheidung, wer in den Final einzieht, fällt in dieser Serie nun erst am Sonntag.

Ein paar Tage früher könnte Pfadi straucheln. Die Winterthurer waren übers Wochenende mit mässigem Erfolg auf europäischer Ebene im Challenge-Cup (27:27 gegen Jugovic Kac) engagiert und greifen erst am Dienstagabend wieder ins nationale Geschehen ein. Gegen Suhr steht die prominent besetzte Auswahl von Spielertrainer Jae- Won Kang nach dem Fehltritt zum Auftakt mit allmählich gebücktem Rücken zur (Playoff-)Wand.

Kotorman und Meisterhans
Beim Playoff-Auftakt in St. Gallen hatten sich einige, allen voran der 15-fache Torschütze Markus Keller, in einen regelrechten Spielrausch gespielt und dabei offenbar den Boden unter den Füssen verloren. Wie sonst ist eine derart grosse Leistungseinbusse zu erklären? Dass sich die St. Galler schon bei der Angriffsauslösung mit haarsträubenden technischen Fehlern gegenseitig behinderten, zeugte nicht unbedingt von übermässiger Konzentration.

Die zuweilen überhasteten Abschlussversuche der (einmal mehr) ungenügenden Aufbauerlinie Massa, Hedin und Dittert passte exakt ins schwache Bild, das die Gäste vor knapp 1500 Zuschauern abgaben. Im Tor bekamen weder Ebinger, auch er mit eklatantem Leistungsabfall, noch Bläuenstein kaum einen Ball zu fassen; die umfangreiche Liste der Mängel liesse sich beim Cupsieger problemlos erweitern.

Im Kontrast dazu präsentierten sich die Kadetten in jeglicher Hinsicht um Klassen verbessert. Die Schaffhauser wichen zwar um keinen Deut von ihrem zuweilen sehr aggressiven Stil ab, sie verpufften ihre Energie diesmal aber nicht auf Nebenschauplätzen, sondern setzten ihre Härte cleverer ein. Mit ihrer unablässigen, aber kräfteraubenden Störarbeit legten die Schaffhauser die gefürchtete Tormaschinerie der Gäste praktisch lahm.

Mit Attila Kotorman verfügten sie über einen klassischen Lenker, Denker und Vollstrecker. Der ungarische Internationale war von der statischen St. Galler Defensive kaum zu stoppen. Mit sieben seiner insgesamt zwölf Treffer war Kotorman bis zur Pause massgeblich an der Fünf-Tore-Führung beteiligt. Und im Tor glänzte National-Keeper Christian Meisterhans in den ersten 30 Minuten mit elf, vorwiegend schwierigen Paraden, womit er seiner Equipe im sechsten Saisonvergleich mit St. Otmar (endlich) den ersten und womöglich wichtigsten Sieg ermöglichte.

NLA-Playoff-Halbfinals -- Resultat-Übersicht

NLA. Playoff-Halbfinals (best of 3):
Pfadi Winterthur (1.) -Suhr (4.) 0:1. -- 25:28 (12:12).
-- Nächste Partie am Dienstag, 24. April, 19.30 Uhr in Aarau. -- Allfälliges Entscheidungsspiel am Dienstag, 1. Mai, 19 Uhr in Winterthur.

St. Otmar St. Gallen (2.) - Kadetten Schaffhausen (3.) 1:1. -- 29:19 (13:12). -- 23:32 (11:16).
Entscheidungsspiel am Sonntag, 29. April, 17.30 Uhr in St. Gallen

Finals (best of 3): Sonntag, 6. Mai. Mittwoch/Donnerstag 9./10. Mai. Sonntag, 13. Mai.

(ba/sda)

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