Nach «Botellón» aufwendige Scherbenentsorgung
publiziert: Montag, 1. Sep 2008 / 16:41 Uhr

Zürich - Die Reinigungsarbeiten auf der Zürcher Blatterwiese nach dem Sauffest vom vergangenen Freitag haben sich als aufwendiger herausgestellt, als angenommen. Am Montag mussten Arbeiter massenweise Scherben aus der Erde entfernen.

Seit Samstag sind rund 40 Personen mit der Reinigung beschäftigt.
Seit Samstag sind rund 40 Personen mit der Reinigung beschäftigt.
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Vor allem auf den Wiesen am Seeufer mussten in Handarbeit «extrem viele Scherben entsorgt werden», sagte Leta Filli von Entsorgung und Recycling Zürich (ERZ) auf Anfrage. Damit seien den ganzen Montag 15 Angestellte einer Partnerfirma der Stadt beschäftigt gewesen.

Wegen der Verletzungsgefahr würden die Wiesen am Dienstag zusätzlich mit speziellen Geräten gemäht. Damit könne das ERZ rund 90 Prozent der Glasabfälle aus den Wiesen entfernen. Filli rechnet mit insgesamt 6,5 Tonnen entsorgten Abfällen als Folge des ersten Zürcher Botellón. Seit Samstag waren rund 40 Personen mit Reinigungsarbeiten beschäftigt.

Vorgehen gegen Organisator?

Offen war am Montag, ob und wie der Stadtrat die Organisatoren des Botellón zur Rechenschaft zieht.

Beim Initiator handelt es sich um einen 17-jährigen Lehrling, der sich vom Anlass distanzierte, nachdem er die Wirkung seines Aufrufes realisiert hatte. Laut Reto Casanova, Sprecher des Polizeidepartements, will der Stadtrat am kommenden Mittwoch sein Vorgehen diskutieren.

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(ht/sda)

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