Nach Erdbeben in Peru dringend 40'000 Zelte nötig
publiziert: Donnerstag, 30. Aug 2007 / 08:10 Uhr

Lima - Nach dem verheerenden Erdbeben in Peru mit mehr als 500 Toten hat der Katastrophenschutz die Weltgemeinschaft zur Spende von 40'000 Zelten für rund 200'000 Obdachlosen in den am stärksten betroffenen Gebieten aufgerufen.

Die Vorräte an Notunterkünften seien fast aufgebraucht. (Archivbild)
Die Vorräte an Notunterkünften seien fast aufgebraucht. (Archivbild)
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«Die Zelte, die wir haben, reichen nicht, und wir brauchen mindestens 40'000 zum Schutz der Obdachlosen», sagte der Logistikchef des peruanischen Katastrophenschutzes (Indeci), José Ernau, am Mittwoch (Ortszeit). Bislang seien in den am schlimmsten verwüsteten Städten Pisco, Chincha, Ica und Canete erst 9300 Zelte eingetroffen.

Zwar wollten Hilfsorganisationen in den nächsten Tagen weitere rund 9000 Zelte liefern, doch es seien viel mehr nötig, sagte Ernau. Die Vorräte an Notunterkünften seien fast aufgebraucht, um den Bewohnern von 13 der 25 Regionen des Landes über einen Kälteeinbruch hinwegzuhelfen, erläuterte der Katastrophenschutz.

Bei dem Erdbeben der Stärke acht waren am 15. August nach offiziellen Angaben 519 Menschen getötet und knapp 1400 verletzt worden. Rund 45'000 Gebäude wurden zerstört.

(smw/sda)

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