Nach Volkszählung: Neue Sitzverteilung im Nationalrat
publiziert: Mittwoch, 3. Jul 2002 / 12:15 Uhr

Bern - Schwyz, Freiburg und Waadt erhalten im Nationalrat einen zusätzlichen Sitz, Basel-Stadt, Bern und Appenzell Ausserrhoden verlieren ein Mandat. Zu diesen Verschiebungen hat die Volkszählung 2000 geführt.

Nationalrats-Saal.
Nationalrats-Saal.
Aufgrund der Volkszählungsergebnisse werden die 200 Sitze im Nationalrat alle zehn Jahre entsprechend der Bevölkerungszahl in den Kantonen neu verteilt. Seit 1990 nahm die Wohnbevölkerung der Schweiz um 6 Prozent von 6'873'687 auf 7'288 '010 zu. In den Kantonen fiel das Wachstum aber unterschiedlich aus.

Erstmals Gewinn für Schwyz

Nach den nun vom Bundesrat erwahrten definitiven Ergebnissen der Volkszählung gewinnen im Nationalrat drei Kantone einen Sitz. Die Waadt kann ab 2003 neu 18 statt 17 Abgeordnete nach Bern schicken, der Kanton Freiburg 7 statt 6, der Kanton Schwyz 4 statt 3.

Das Kontingent dieser drei Sitzgewinner war seit einiger Zeit stabil. Für die Waadt ergab sich die letzte Änderung 1983 (ein Sitzgewinn), für Freiburg 1963 (ein Sitzverlust). Schwyz hatte seit der Einführung des Proporzwahlrechts im Jahre 1919 stets Anspruch auf drei Sitze.

Berner Deputation immer kleiner

Im Gegenzug müssen im laufenden Jahrzehnt drei Kantone ein Mandat abgeben. Für Bern sitzen künftig 26 statt 27 Abgeordnete in der grossen Kammer, für Basel-Stadt 5 statt 6, für Appenzell Ausserrhoden noch 1 statt 2.

Der Kanton Bern musste bereits 1995 auf zwei Sitze verzichten, wobei ein Mandat wegen der Loslösung des Laufentals verloren ging. Seit 1922 hat Bern - unter anderem wegen der Abtrennung des Juras - acht Sitze eingebüsst. Die Vertretung von Basel-Stadt war seit 1983 (ein Sitzverlust) unverändert, jene von Appenzell Ausserrhoden seit 1931 (ein Sitzverlust).

Von 1 bis 34

Nach dem neuen Verteilschlüssel sind Zürich mit 34, Bern mit 26 und Waadt mit 18 Sitzen im Nationalrat am stärksten vertreten. Es folgen Aargau mit 15, St. Gallen mit 12 und Genf mit 11 Sitzen. Uri, Obwalden, Nidwalden, Glarus und beide Appenzell müssen sich mit einer Einervertretung begnügen. Die übrigen Kantone verfügen über 2 bis 10 Sitze.

(bb/sda)

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