Nachbeben beunruhigen indonesische Bevölkerung
publiziert: Freitag, 14. Sep 2007 / 19:20 Uhr

Jakarta - Indonesien ist den dritten Tag in Folge von schweren Erdstössen erschüttert worden. Auch eine neue Tsunami-Warnung hielt die Menschen im Westen der indonesischen Insel Sumatra weiter in Atem.

Die Indonesier sind froh, dass eine grössere Katastrophe ausgeblieben ist.
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Nach einem Nachbeben der Stärke 6,9 rief das staatliche Wetteramt eine neue Tsunami-Warnung aus, hob sie aber kurz darauf wieder auf. Bei dem Erdbeben der Stärke 8,4 auf der Richterskala am Mittwoch kamen mindestens 13 Menschen ums Leben.

Das Nachbeben der Stärke 6,9 hatte sein Epizentrum rund 160 Kilometer südwestlich der Stadt Bengkulu. Seit dem Beben vom Mittwoch hatten bereits mehrere starke Nachbeben den Inselstaat erschüttert, nach denen jeweils Tsunami-Warnungen ausgegeben wurden.

Staatschef Susilo Bambang Yudhoyono sagte, die Indonesier könnten dankbar sein, dass eine grössere Katastrophe ausgeblieben sei. Luftaufnahmen der Armee zeigten, dass die Schäden angesichts der Schwere des Bebens vom Mittwoch und der zahlreichen Nachbeben «minimal» seien. Insgesamt wurden bei dem Unglück rund 2000 Häuser beschädigt oder zerstört.

Neun Experten einer internationalen Organisation seien im Bebengebiet eingetroffen, um Schäden und Bedürfnisse zu ermitteln. Aber «eine grössere internationale Hilfsaktion ist derzeit nicht erforderlich», sagte ein UNO-Sprecher.

(smw/sda)

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