Nachteinsätze in der Eigernordwand
publiziert: Sonntag, 15. Okt 2006 / 08:35 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 15. Okt 2006 / 09:18 Uhr

Grindelwald - Die Rega und der SAC haben am Samstagabend gleich zweimal in die Eigernordwand ausrücken müssen.

Die Seilschaften waren noch ziemlich spät unterwegs.
Die Seilschaften waren noch ziemlich spät unterwegs.
In zwei aufwändigen Aktionen bargen sie einen 27-jährigen Schweizer und einen 33-jährigen Belgier sowie deren Kameraden aus der Wand.

Die beiden Verletzten wurden hospitalisiert. Ihr Zustand sei stabil, heisst es in einer Rega-Mitteilung. Die Begleiter blieben unverletzt.

Der erste Alarm erreichte die Rega-Alarmzentrale kurz nach dem Eindunkeln. Ein Alpinist aus dem Kanton Zürich war beim «zerschrundenen Pfeiler» auf einer Höhe von etwa 2800 M.ü.M. ausgeglitten. Da sein Kollege ihn gesichert hatte, wurde der Sturz nach 20 Metern ins Seil aufgehalten.

Nebel und leichter Schneefall

Noch während die erste Aktion lief, erreichte ein zweiter Notruf aus der Eigernordwand die Rega. Eine Zweierseilschaft aus Belgien hatte sich 300 Meter oberhalb des Wandfusses befunden, als der voraus steigende Alpinist stürzte und sich dabei Verletzungen zuzog.

Beide Seilschaften waren spät unterwegs. Wegen Nebel und leichtem Schneefall hatten die Retter zuerst nicht damit gerechnet, dass eine Direktrettung aus der Luft möglich sein würde. Es wurden darum bereits Alternativen geplant.

Das Wetter besserte sich dann soweit, dass die vorgeschriebenen Sichtverhältnisse gegeben waren, um die Flugaktionen sicher durchführen zu können, wie es in der Rega-Mitteilung weiter heisst.

Die Verletzten und deren Begleiter wurden von einem Rettungsspezialisten des SAC am Windenseil des Helikopters der Rega- Basis Gsteigwiler geborgen. Zudem standen Mitglieder der Rettungsstation Grindelwald im Einsatz.

(rr/sda)

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