Zoo Basel
Nachwuchs bei den Königs- und Eselspinguinen
publiziert: Mittwoch, 12. Aug 2015 / 11:58 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 12. Aug 2015 / 13:45 Uhr

Bei den Königspinguinen und den Eselspinguinen im Zoo Basel hat es Nachwuchs gegeben. Der Königspinguin ist am 18.Juli geschlüpft, die beiden Eselspinguine schon im Juni. Sie sind noch an ihrem Daunenkleid von den Eltern zu unterscheiden. Sowohl Esels- als auch Königspinguine sind weltweit nur in 36 Zoos zu sehen.

Königspinguine gehören zu den Besonderheiten in zoologischen Gärten. In Europa leben rund 250 Vögel in 15 Zoos. Nur  sechs Zoos züchten sie regelmässig. Der Zoo Basel hält diese Vogelart seit 1953 und züchtet sie seit nunmehr 50 Jahren sehr erfolgreich. Im letzten Jahr schlüpften zwei Jungvögel und dieses Jahr bislang ein junger Königspinguin. Zwei weitere Paare brüten zurzeit noch auf ihren Eiern. Auch Eselspinguine werden eher selten in zoologischen Gärten gehalten. In Europa sind in 20 Zoos derzeit rund 460 Tiere zu sehen. Ihre Zucht ist genauso heikel wie die der Königspinguine. Viele Jungtiere sterben kurz nach Schlupf, die genauen Ursachen sind nach wie vor unklar. Umso schöner ist der Erfolg in Basel, wo die Eselspinguine seit 1957 gehalten und seit 1976 kontinuierlich erfolgreich gezüchtet werden. Dieses Jahr zogen zwei Paare  jeweils ein Küken auf.

Manche mögen's kalt

Für eine erfolgreiche Zucht benötigen Esels- und Königspinguine besonders im europäi-schen Sommer eine gekühlte Anlage. Erst bei Temperaturen unter 10 Grad fühlen sich die Vögel wohl, denn sie sind für kalte Temperaturen ausgerüstet. Ein dicht anliegendes, festes Federkleid, eine dicke Unterhautfettschicht und eine isolierende Luftschicht zwi-schen Dunen und Haut halten sie schön warm. Auch Gesicht, Flügel und Beine sind so dicht befiedert, dass der Vogel nur wenig Wärme verliert. Im Sommer bleiben die Esels- und Königspinguine deshalb im gekühlten Innengehege, denn draussen in der Wärme droht Überhitzung.

Vögel aus kalten Regionen

Der Königspinguin ist der zweitgrösste Pinguin unter den rund 17 Pinguinarten. Sein Verbreitungsgebiet sind die antarktischen und subantarktischen Inseln. Mit einem ge-schätzten Weltbestand von rund drei Millionen Vögeln ist der Königspinguin keine gefährdete Tierart (Rote Liste: LEAST CONCERN). Eselspinguine sind auf den Inseln des Südpolarmeers verbreitet und brüten auf subantarktischen Inseln und der antarktischen Halbinsel. Die Hauptkolonien sind auf den Falklandinseln. Ihr Bestand wird auf rund 520.000 geschlechtsreife Tiere geschätzt. Von der IUCN (International Union for Conservation of Nature / Weltnaturschutzunion) wird der Eselspinguin als in geringem Ausmass gefährdet (near threatened) eingestuft.

Noch Teilnehmer für den ersten Basler Elefanten-Lauf gesucht

Mit einem Sponsoring-Lauf am 29. August sammelt der Zoo Basel Geld für den Neubau der Elefantenanlage «Tembea». Es werden noch Teilnehmende gesucht. Von 8 bis 16 Uhr können alle Elefantenfreunde auf einem Rundkurs um den Zolli Geld erlaufen.

Kondition und Alter spielen keine Rolle. Es darf gerannt oder marschiert werden und Pau-sen sind auf der Strecke ausdrücklich erwünscht. Entlang der Strecke wartet der Zolli mit Infoposten auf, die über die Biologie und Lebensweise der Elefanten und über die neue Anlage informieren. Für Kinder wird ein vielseitiges Angebot zur interaktiven Auseinandersetzung mit dem Elefanten bereitgestellt. Die Läuferinnen und Läufer sollen nicht nur Geld erlaufen, sondern sich für die Dickhäuter begeistern.

Vor dem Lauf suchen sich die Teilnehmenden Sponsoren, die sie pro gelaufene Runde oder mit einem Pauschalbetrag unterstützen. Am Ende des Laufs erhalten die Läuferinnen und Läufer eine Urkunde mit der gelaufenen Rundenzahl und dem erreichten Spendenbetrag.

(jz/news.ch)

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