Parade gegen Pelz
Nadeschkin an der Parade gegen Pelz
publiziert: Donnerstag, 16. Jan 2014 / 13:01 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 16. Jan 2014 / 17:00 Uhr
Nadja Sieger will Seite an Seite mit Udo Lindenberg und Peter Maffay gegen Tierquälerei protestieren.
Nadja Sieger will Seite an Seite mit Udo Lindenberg und Peter Maffay gegen Tierquälerei protestieren.

Zürich - Um für die Online-Kampagne der Tierschutzorganisation «Ver Pfoten» «Zeig Haut. Gegen Pelz.» zu werben, hat sich die Komödiantin Nadja Sieger vom Komiker-Duo Ursus & Nadeschkin jetzt virtuell nackt gemacht.

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Zeig Haut gegen Pelz
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parade-gegen-pelz.org

Als so genannter «Nackestar» läuft Nadeschkin ab sofort bei der virtuellen Parade www.parade-gegen-pelz.org mit. Gemeinsam mit weiteren Prominenten wie Peter Maffay, Udo Lindenberg, EVELYN und über 21'000 weiteren Tierfreunden protestiert die sympathische Künstlerin gegen die Verwendung von Echtpelz bei internationalen Modeketten.

«Man zerstört damit sein Leben»

«Schafe kann man scheren und aus deren Wolle Kleider machen. Haare kann man abschneiden und damit eine Perücke machen (das weiss ich aus eigener Erfahrung!). Aber ein Fell? Das zieht man einem Tier ab und zerstört damit sein Leben», betont Nadja Sieger alias Nadeschkin.

« Vier Pfoten» freut sich sehr über ihre Unterstützung. «Wir sind sehr glücklich, dass eine so prominente Sympathieträgerin wie Nadeschkin unsere Online Parade unterstützt», sagt Chantal Häberling, Pressesprecherin von «Vier Pfoten» Schweiz. «Sie hilft uns dabei, das Leid, das sich hinter Echtpelz verbirgt, in das öffentliche Bewusstsein zu bringen.»

Wer Seite an Seite von Prominenten wie Nadeschkin, Udo Lindenberg und Peter Maffay gegen Tierquälerei in der Pelzmode protestieren will, kann sich unter www.parade-gegen-pelz.org registrieren und seinen eigenen nackten Avatar auf die digitale Strasse schicken.

Jedes Jahr sterben zirka 100 Millionen Nerze, Füchse und Marderhunde

Weltweit sterben jedes Jahr zirka 100 Millionen Nerze, Füchse und Marderhunde für die Modebranche. Die bewegungsfreudigen Tiere fristen in winzigen Drahtgitterkäfigen ein kurzes Leben und werden qualvoll getötet. Andere Arten wie Kojoten oder Waschbären werden durch tierquälerische Fallen in der freien Wildbahn gefangen.

«Vier Pfoten» setzt sich für ein gesetzliches Verbot der Pelztierhaltung und ein europaweites Handels- und Importverbot für Felle und Pelzprodukte ein. In Österreich und Grossbritannien sind Pelzfarmen bereits verboten. «In der Schweiz lassen die strengen Tierschutzgesetze bei der Haltung dieser Tierarten eine wirtschaftliche Produktion nicht zu. Nichtsdestotrotz sind viele Pelze in verarbeiteten Produkten wie Kapuzenbesatz bei Jacken in der Schweiz erhältlich. Die Pelze hierfür werden alle importiert», so Chantal Häberling.

Deklarationspflicht für Pelze

In der Schweiz besteht seit 1. März 2013 eine Deklarationspflicht für Pelze, wobei die Übergangsfrist erst im März 2014 abläuft. Die Deklarationspflicht ermöglicht tierfreundlichen Konsumenten eine bewusste Entscheidung gegen Pelzware im Handel. Die Schweiz hat in diesem Sinne eine nachahmenswerte Regelung beschlossen. «Die Schweizer Deklarationspflicht klärt Konsumenten über die Herkunft von Pelzen auf und reduziert dadurch hoffentlich die Verkaufszahlen», erläutert Chantal Häberling. Langfristiges Ziel der Tierschutzorganisation ist ein europaweites Handels- und Importverbot für Pelzprodukte. «Zudem appellieren wir an die Regierung, das neue Gesetz zum Wohle der Tiere gut umzusetzen, Vergehen zu verfolgen und mit entsprechenden Massnahmen zu bestrafen. Nur so kann eine abschreckende Wirkung erzielt werden», schliesst Chantal Häberling ab.

 

(li/Vier Pfoten)

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