Nagelbombe zerreisst zwei türkische Soldaten
publiziert: Sonntag, 24. Okt 2004 / 20:40 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 24. Okt 2004 / 21:12 Uhr

Diyarbakir - Bei der Explosion eines ferngezündeten Sprengsatzes in der südosttürkischen Provinz Diyarbakir sind zwei Soldaten ums Leben gekommen. Vier weitere Soldaten wurden verletzt, als die Bombe nahe der Stadt Dicle explodierte.

Die überwiegend von Kurden bewohnte Region liegt nahe der Grenze zu Irak. Zum Anschlag bekannte sich zunächst niemand, wie die Sicherheitskräfte mitteilten.

Ebenfalls in der Nacht zum Sonntag zündeten mutmassliche Anhänger der ehemaligen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK, heute: KONGRA-GEL) eine Bombe an einer Ölpipeline in der osttürkischen Provinz Batman. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Anadolu brach ein Feuer aus, der kurz darauf gelöscht werden konnte. Etwa 6000 Barrel Öl liefen aus.

Der Südosten der Türkei war zwischen 1984 und 1999 Schauplatz von Kämpfen zwischen der Armee und der Rebellengruppe PKK. In den vergangenen Jahren erholte sich das Gebiet langsam von den Folgen des Krieges.

Seit die inzwischen in KONGRA-GEL umbenannte Kurdengruppe am 1. Juni einen Waffenstillstand aufkündigte, häufen sich in der Region die Anschläge.

Bei der Explosion einer mit Nägeln gespickten Bombe vor einem Fast-Food-Restaurant in der türkischen Schwarzmeerstadt Trabzon wurden sechs Passanten verletzt. Ein terroristischer Hintergrund werde nicht vermutet, sagte Trabzons Polizeipräsident Ramazan Akyürek nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu.

(fest/sda)

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