Naher Osten sollte frei von Atomwaffen sein
publiziert: Montag, 16. Apr 2007 / 07:42 Uhr

Amman - IAEA-Chef Mohammed el Baradei hat sich für einen atomwaffenfreien Nahen Osten ausgesprochen. Um künftig die Stabilität zu gewährleisten, müsse die gesamte Region - eingeschlossen der Iran und Israel - auf nukleare Waffen verzichten.

Mohamed El Baradei: Vertrauen statt Waffen.
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«Dies ist die letzte Chance, ein Sicherheitssystem für den Nahen Osten zu schaffen, das auf Zusammenarbeit und Vertrauen basiert - und nicht auf dem Besitz von Atomwaffen», sagte der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) am Sonntag nach Gesprächen mit dem jordanischen König Abdullah.

Experten glauben, dass Israel mit rund 200 Bomben das einzige Atomwaffen-Arsenal des Nahen Ostens besitzt.

Einige westliche Länder, allen voran die USA, verdächtigt zudem den Iran, unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms zu Energiegewinnung nach Atomwaffen zu streben. Die Islamische Republik bestreitet dies.

Der IAEA-Chef sagte, noch sei Zeit, eine Konfrontation im Atomstreit des Iran mit dem Westen abzuwenden. Es gebe keinen anderen Weg, als dieses Problem friedlich und über Verhandlungen zu lösen.

Der UNO-Sicherheitsrat hat unlängst seine Sanktionen gegen den Iran verschärft, da dieser sich weiterhin weigert, seine umstrittene Urananreicherung zu stoppen.

(rr/sda)

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